Ein Angebot des medienhaus nord
Ein Artikel der Redaktion

Frauentag Männerballett will Frauenherzen im Sturm erobern

Von CHHE | 21.02.2014, 00:00 Uhr

Mühlen Eichsener treten erneut beim Grand Prix in Schönberg an

Schwangen sie letztes Jahr noch die Peitschen, geht es dieses Jahr rund um die Welt – am 8. März putzen sich die Mitglieder des Mühlen Eichsener Männerballetts noch einmal heraus und treten beim „Grand Prix de la Männerballett“ an. Karsten Thiele freut sich schon auf die mit Frauen vollbesetzte Halle. Der Chef des Mühlen Eichsener Männerballetts betont: „Der Grand Prix ist immer das Highlight unseres Faschings. Es ist schön vor so vielen Leuten zu tanzen.“

Die Mühlen Eichsener sind bereits seit dem ersten Grand Prix vor sechs Jahren jedes Jahr mit dabei. Und in diesem Jahr nehmen die zehn Männer als Kosake, Cowboy oder Chinese die Zuschauer mit um die Welt. Ein Ziel für den Wettbewerb will Karsten Thiele jedoch nicht ausgeben: „Es geht nicht um Platzierungen. Wir wollen Spaß haben. Frei nach dem olympischen Motto: Dabei sein ist alles.“ Er ist sich sicher: „Die Frauen wollen uns tanzen sehen. Da ist es egal, dass ein, zwei von uns auch etwas Bauch haben. Vielleicht geht es ja auch gerade da rum.“ Seit September proben die zehn Männer im Alter von 30 bis 55 Jahren bereits ihren Auftritt. Eine gelungene Generalprobe feierten sie beim Karneval in Mühlen Eichsen. Karsten Thiel: „Es wird immer gesagt, dass die Mecklenburger so steif sind. Da beweisen wir das Gegenteil.“

Davon ist auch Imo Gens überzeugt. Der Organisator des Grand Prix erzählt: „Es begann vor sechs Jahren als besonderes Ereignis für die Frauen und heute ist der Grand Prix mit die größte Frauentagsparty in Mecklenburg-Vorpommern.“ Besonderes Glück verheißt in diesem Jahr das Datum, denn wie bei der Premiere vor sechs Jahren fällt der Frauentag auf einen Sonnabend. „So haben wir wieder eine richtige Frauentagsparty“, so Imo Gens.

Diesmal kämpfen 18 Männerballetts aus ganz Mecklenburg-Vorpommern um die Herzen der Frauen und den Grand Prix-Sieg. „Es wird wieder wilde und verrückte Sachen geben, wo die Frauen richtig ablachen können“, freut sich Gens. Er betont auch die große Abwechslung. „Nicht ein Musiktitel oder eine Verkleidung doppelt sich in diesem Jahr. Wir sehen also wieder ganz viele eigene Ideen. Natürlich mit Hightech und in Tutu“, so der 42-Jährige. Wer die größten Chancen hat, zu gewinnen, darauf will sich Imo Gens nicht festlegen: „Favorit ist wie immer Bobitz. Sie haben den Grand Prix schon zweimal gewonnen. Aber auch Schwaan ist als Titelverteidiger ein heißer Tipp.“