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Lesung in Bernstorf Krimizeit im Schloss

Von MATA | 10.12.2017, 20:30 Uhr

Olaf Warnsing stellte seinen Roman „Gefährliche Rochade“ vor

Sein Erstlingswerk „Gefährliche Rochade“ stellte Olaf Warnsing im Hospiz Schloss Bernstorf vor. Knapp zwei Jahre lang schrieb der 54-jährige Betriebswirt an diesem Kriminalroman. Darin geht es um die Figur Ingo Fellbach, dessen Tochter Julia von einem offensichtlich wahnsinnigen Professor entführt wurde.

Die Idee zu diesem Roman kam Warnsing beim Lesen zweier Kriminalromane. „Der Inhalt gefiel mir, aber die Zusammenhänge waren meiner Meinung nach schlecht geschrieben. Ich dachte mir, dass ich das besser könnte“, erklärte der Buchautor und machte sich selbst ans Schreiben.

Knapp zwei Jahre später ist sein Roman fertig. Und nach der Premieren-Lesung in Mühlheim an der Ruhr, wo Warnsing arbeitet, stellte er sein Werk nun erstmals auch in Mecklenburg-Vorpommern vor. Damit folgte er quasi einer Einladung seines Nachbarn Marco Holter. Der ist der Vorsitzende des Hospiz-Fördervereins und sprach Warnsing einfach darauf an „Ich fand die Idee gut und bin dann gerne nach Bernstorf gekommen“, so der Autor.

Für Marco Holter vom Förderverein war diese Möglichkeit eine willkommene Abwechslung für die Gäste des Hauses. Außerdem bot der Förderverein diese Lesung auch für die Öffentlichkeit an – und tatsächlich blieb kein Stuhl unbesetzt.

Im Jahr 2014 war das Schloss Bernstorf nach jahrelangen Umbauarbeiten als Hospiz eröffnet worden. Etwa 500 Gäste seinen in den vergangenen drei Jahren versorgt worden, erklärte der Fördervereinsvorsitzende. 38 Mitarbeiter kümmern sich um die Bewohner in Bernstorf.