Ein Angebot des medienhaus nord
Ein Artikel der Redaktion

Gadebusch Handy am Steuer

Von Redaktion svz.de | 09.01.2019, 08:30 Uhr

Polizei stoppt elf Fahrer und verhängt Bußgelder

Einen Tag nach der Auftaktkontrolle unter dem Motto „Fahren. Ankommen.LEBEN“ hat die Polizei Bilanz gezogen und Zahlen für Nordwestmecklenburg veröffentlicht. Demnach mussten mehr als 40 Verwarn- und Bußgelder ausgesprochen werden.

„Elf Verkehrsteilnehmer wurden mit ihrem Mobiltelefon am Steuer erwischt. In zwei Fällen blieb es beim Verwarngeld. Auf alle anderen wartet ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro“, sagt Polizeisprecherin Sophie Pawelke. Nach ihren Angaben waren zudem 24 Verkehrsteilnehmer mit defekter oder unzureichender Fahrzeug-Beleuchtung auf den Straßen Nordwestmecklenburgs unterwegs. Auch hier wurden Verwarngelder ausgesprochen. Darüber hinaus musste die Polizei andere Verstöße wie das Fahren ohne Gurt feststellen.

Um die Sicherheit auf den Straßen des Landes weiterhin zu erhöhen, wird die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern ihre Kampagne „Fahren. Ankommen.LEBEN“ fortsetzen. Jeden Monat werden die Beamten im Land zu einem bestimmten Thema Verkehrsteilnehmer kontrollieren und auf die jeweiligen Gefahren aufmerksam machen. Den Anfang machten in diesem Jahr Kontrollen zur richtigen Beleuchtung und zu Handyverstößen am Steuer. Dabei stoppten die Beamten auch zahlreiche Kraftfahrer in Rehna und Gadebusch.

Auch Radfahrer sollten von einem Handy übrigens lieber die Finger lassen. Wer es während der Fahrt benutzt und dabei erwischt wird, muss 55 Euro zahlen.