Hochschule Wismar : Zwischen Teepott und Aussteiner

Die Preisträger (v.l.): Anne Czarnietzki und Robert Grundmann (Stufe 2), Hannah Klinner (Stufe 1) und Zsòfia Polyak (Stufe 3)  Fotos: HoWi.
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Die Preisträger (v.l.): Anne Czarnietzki und Robert Grundmann (Stufe 2), Hannah Klinner (Stufe 1) und Zsòfia Polyak (Stufe 3) Fotos: HoWi.

Innovationspreise für Studenten vergeben

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19. November 2015, 18:04 Uhr

Hannah Klinner, Anne Czarnietzki, Robert Grundmann und Zsòfia Polyak heißen die Innovationspreisträger 2015, die auf dem Campus der Hochschule Wismar die Auszeichnung für hervorragende Leistungen durch die Vorsitzende des Förderkreises der Hochschule Wismar, Dr. rer. nat. Meike Quaas, und den Bürgermeister der Hansestadt Wismar, Thomas Beyer, überreicht bekamen.

Den Innovationspreis der ersten Stufe, dotiert mit 1250 Euro, erhielt Hannah Klinner (24), Absolventin des Bachelorstudienganges Bauingenieurwesen an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften. Mit der Bearbeitung des Themas „Entwicklung und Bemessung eines Schwingungstilgers für Lärmschutzwände“ überzeugte sie nicht nur ihre Betreuer Dr.-Ing. Kersten Latz und Dr.-Ing. Thomas Bittermann, sondern auch die Deutsche Bahn AG als potentiellen zukünftigen Kunden und die Innovationspreisjury. Seit dem Sommersemester 2015 studiert Hannah Klinner im Masterstudiengang Bauingenieurwesen und arbeitet zur Zeit gemeinsam mit Praxispartnern an einem Forschungsprojekt mit, bei dem es um die Weiterentwicklung des Flüssigkeitstilgers zur Reduzierung der Schwingungen von Windkraftanlagen, Glockentürmen und anderen Bauwerken geht.

Der Innovationspreis zweiter Stufe, dotiert mit 750 Euro, wurde sowohl an die Absolventin des Masterstudienganges Innenarchitektur, Anne Czarnietzki (26), als auch an den Absolventen des Masterstudienganges Energie- und ressourceneffiziente Technologien und Verfahren, Robert Grundmann (29), übergeben.

Czarnietzki erhielt den Preis für ihre Masterarbeit zum Thema „Schale & Kern. Neukonzeption für den Teepott in Rostock-Warnemünde“. Diese wurde von den Professoren Achim Hack und Matthias Ludwig an der Hochschule Wismar betreut. Bereits während der „DIA15 – der Jahresausstellung der Fakultät Gestaltung“ – konnte die junge Absolventin mit ihrer Arbeit überzeugen und bekam dafür Anfang Juli dieses Jahres den Publikumspreis sowie den Preis der Innenarchitektur verliehen.

Robert Grundmann studierte am Bereich Maschinenbau der Fakultät für Ingenieurwissenschaften zunächst im dualen Bachelorstudiengang Maschinenbau und anschließend im Masterstudiengang Energie- und ressourceneffiziente Technologien und Verfahren. Er überzeugte die Innovationspreisjury mit seiner Masterthesis „Entwicklung einer Aprikosen-Entsteinungsmaschine“, die von Prof. Dr.-Ing. Henrik Schnegas betreut wurde. Praxispartner war die Kranemann GmbH in Blücherhof, in der Grundmann seit Oktober 2014 als leitender Ingenieur arbeitet und für die er den Prototypen im August in der Türkei erproben konnte.

Der Innovationspreis der Stufe 3 und damit 500 Euro wurde Zsòfia Polyak (25) überreicht. Sie studiert an der Fakultät Gestaltung Innenarchitektur und hatte sich in einer Studienarbeit mit dem Titel „Fatok“ dem Thema multifunktionaler Produkte – konkret einer als Stuhl nutzbaren Computertasche aus Holz – gewidmet. Als Betreuer fungierten an der Hochschule Wismar Prof. Achim Hack und Prof. Volker Zölch. Der Praxispartner Georg Ackermann GmbH hatte den Modellbau unterstützt.

Bereits seit 1996 werden jährlich junge Absolventen aller Studiengänge der Fachhochschulen des Landes Mecklenburg-Vorpommern, die mit ihren bisher präsentierten Arbeiten auf weitere Höchstleistungen hoffen lassen, mit dem Innovationspreis ausgezeichnet. Stifter des Preisgeldes sind die Stadt Wismar und die Sparkasse Mecklenburg-Nordwest.

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