zur Navigation springen

Nordwest-Kreis : Zwei Menschen bei Unfällen verletzt

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Autofahrer prallte bei Schlagbrügge gegen Baum / 50 000 Euro Schaden bei Kollision auf Autobahn

svz.de von
erstellt am 21.Okt.2014 | 23:57 Uhr

Bei Verkehrsunfällen sind auf den Straßen Nordwestmecklenburgs zwei Menschen schwer verletzt worden. Es krachte zunächst auf der A20 und gestern früh gegen 0.55 Uhr zwischen Wittingsbek und Schlagbrügge. Dort war ein 40-jähriger Autofahrer aus Polen vermutlich auf nasser Fahrbahn mit seinem Nissan Primera von rechts von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen einen Baum geprallt. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stellten diese beim nicht angeschnallten Fahrer bereits deutlichen Atemalkohol fest fest. „Der Mann war eingeklemmt im Fahrzeug und erlitt durch den Unfall schwerste Verletzungen“, sagte ein Polizeisprecher.

Mit Hilfe von hydraulischem Rettungsgerät schafften die alarmierten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Schlagsdorf unter der Leitung von Wehrführer Stefan Becker einen Zugang zum Verletzten, in dem sie zwei Türen sowie das Dach des Nissan entfernten. Ein alarmierter Notarzt sowie eine Rettungswagenbesatzung aus Ratzeburg versorgten den schwer verletzten Polen.

„In enger Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst hatten wir den schwer eingeklemmten Fahrer nach über einer Stunde befreit“, berichtet Einsatzleiter Stefan Becker. „Um an die besonders schwer eingeklemmten Beine zu gelangen, mussten wir sogar hydraulische Rettungszylinder einsetzen, die den Wagen im Fahrerbereich auseinander drückten“, so Becker weiter. Nach einer längeren Erstversorgung wurde der 40-jährige Mann in die Lübecker Universitätsklinik gebracht. Dort wurde wegen des Verdachts der Trunkenheit am Steuer durch die Polizei auch eine Blutprobenentnahme angeordnet. Die Landesstraße 01 war für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten zwischen Wittingsbek und Schlagbrügge bis 2.20 Uhr voll gesperrt.

Einen weiteren schweren Unfall hatte es Montagabend auf der A20 kurz vor der Anschlussstelle Bobitz in Richtung Rostock gegeben. Eine 50-jährige Autofahrerin hatte dort aus noch ungeklärter Ursache die Gewalt über ihr Fahrzeug verloren. Dabei stieß sie seitlich gegen einen Sattelzug, der auf dem Hauptfahrstreifen fuhr. In weiterer Folge überschlug sich das Fahrzeug mehrfach und kam mittig beider Fahrbahnen zum Stillstand. Durch umherfliegende Trümmerteile wurde ein Fahrzeug auf der Gegenfahrbahn (Richtungsfahrbahn Lübeck) getroffen. Die Fahrzeugführerin zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Am Auto entstand Totalschaden.

Der Tankauflieger (kein Inhalt ausgetreten) und zwei Felgen mit Rädern wurden beschädigt. Schäden wies anschließend auch die Fahrbahndecke auf. Der Gesamtschaden beträgt nach Angaben der Polizei rund 50 000 Euro.

Karte
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen