zur Navigation springen

Schützenball in Rehna : Zunft hält Tradition weiter hoch

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Rehnaer Schützen luden Gäste und eigene Mitglieder zum Schützenball in das Hotel Stadt Hamburg

svz.de von
erstellt am 06.Mär.2017 | 21:00 Uhr

Die Rehnaer Schützenzunft von 1588 hält auch 26 Jahre nach ihrer Neugründung die Tradition hoch. Denn wie vor mehr als 420 Jahren werteten die Mitglieder nicht nur das abgelaufene Jahr aus, sondern luden sich auch Gäste zum eigenen Schützenball ein, um sich standesgemäß auf das neue Jahr einzustimmen. Ins Rehnaer Hotel Stadt Hamburg folgten mehr als 100 Gäste der Einladung um den ersten Ältermann der Rehnaer, Frank Winkler sowie den beiden Majestäten Jennifer Loos (22 Jahre) als erste Hofdame und König Nikolai Baslyk (26 Jahre).

Beide bilden das jüngste Majestätenpaar, dass in der neueren, 26-jährigen Geschichte jemals die Würde tragen durfte. „Das macht uns nichts aus. Wir sind schon lange in der Schützenzunft und freuen uns, die Zunft zu vertreten“, sagte der 26-jährige Nikolai Baslyk. Gerade der König gehört nicht nur zu den besten Schützen der Zunft, sondern engagiert sich viel für den Nachwuchs. „Ich bin Trainer der Schützen und versuche, sie so gut wie möglich auf Wettkämpfe vorzubereiten“, sagte der Rehnaer.

Engagiert in der Zunft ist auch Nicole Lüttjohann, die zudem als zweite Hofdame die Gäste am Sonnabend empfing. Sie trainiert die Bogenschützen jeden Montag und Freitag und zeichnete vor dem Ball viele ihrer Schützlinge aus. So gewann der elfjährige Hannes Pankratz als amtierender Bogenkönig nicht nicht nur die vor vier Wochen ausgeschossene Königsballscheibe, sondern bekam auch für seinen Landesrekord eine Urkunde. Ebenso erging es vielen anderen der Jugendabteilung, die mit etwa 25 Mädchen und Jungen toll aufgestellt ist. „Wir können uns über mangelnden Nachwuchs nicht beschweren. Es macht Spaß, den Mädchen und Jungen beim Training zuzuschauen“, sagte Trainerin Nicole Lüttjohann. Auch der Chef der Rehnaer Schützenzunft, Frank Winkler sah das ähnlich. „Die Jugendabteilung ist nur etwas schwächer aufgestellt als die Erwachsenen. Wir leisten da gute Arbeit“, sagte er, bevor der Ball offiziell eröffnet wurde.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen