zur Navigation springen
Gadebusch-Rehnaer Zeitung

18. Dezember 2017 | 19:36 Uhr

Roggendorf : Zum sechsten Mal Schützenkönig

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Kurt Gauer gewinnt beim Königsschuss und Tochter Silke wird Schützenkönigin .

svz.de von
erstellt am 22.Sep.2014 | 23:46 Uhr

Der Ratzeburger Kurt Gauer und die Ratzeburgerin Silke Gauer sind die neuen Majestäten der Schützengilde. Für den 70-Jährigen ist das nichts Neues. Er ist bereits zum sechsten Mal die neue Majestät eines Schützenvereins. Bereits in Ratzeburg, Mustin und Gadebusch wurde der selbstständige Schrotthändler in den vergangenen Jahren Schützenkönig.

„So etwas habe ich zwar auch noch nicht gehört, ist aber theoretisch und in diesem Falle auch praktisch möglich“, sagte der Oberst der Roggendorfer Gilde, Dieter Großmann. Gauer ist in allen Vereinen Mitglied und somit steht dem Kampf um die beste Zehn beim Königsschuss nichts entgegen. „Machen wir uns nichts vor. Es ist immer eine gute Werbung für mich, wenn ich Schützenkönig werde. Zumal es mir Spaß macht, den Verein ein Jahr lang überall zu vertreten“, erzählt der 70-Jährige. Auch seine Silke schaffte es in diesem Jahr zum Titel. „Es ist tatsächlich viel Übung nötig, um gut zu schießen. Ich mache das regelmäßig“, sagte die 47-Jährige. Ebenfalls mit Majestätenwürden kann sich auch der Dechower Chris Brandis schmücken. Der Zehnjährige ist der neue Jungschützenkönig im Verein. „Von unseren 50 Mitgliedern haben wir leider nur vier Jungschützen. Das ist nicht viel“, sagt Oberst Dieter Großmann.

Zum ersten Mal auftreten durften die neuen Majestäten am Sonnabend beim Kommers, dem gastronomischen Treff der Altkönige Siegfried und Karin Brandl aus Dragun. Erst da erfuhren die beiden Ratzeburger, dass sie es in diesem Jahr auf den Thron geschafft hatten und den anschließenden Festumzug anführen durften. „Kurt und Silke sind jetzt unsere Majestäten und sie werden uns vertreten“, sagte Dieter Großmann. Der neue Schützenkönig selbst hatte schon etwas damit gerechnet, war aber bei der Bekanntgabe trotzdem überrascht. „Für mich ist es nun nicht neu, aber es jedes Mal dennoch eine schöne Überraschung“, sagte Kurt Gauer während der Pause des Festumzuges im Dorfpark. Hier ruhten sich die Marschierenden bei Buttermilch, einem Schnaps und mit Schmalz bestrichene Brote aus, um anschließend zu den Feierlichkeiten in das Landhotel Hänsel zum gemütlichen Teil des Festes einzuziehen.

zur Startseite
Karte

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen