Gadebusch : Zu Silvester Vorsicht walten lassen

Zuschauen statt Selbermachen: Sicherer ist so etwas beim Silvesterfeuerwerk allemal. Wer dennoch auf das Abfeuern von Feuerwerkskörpern nicht verzichten möchte, sollte einige Sicherheitshinweise beachten.
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Zuschauen statt Selbermachen: Sicherer ist so etwas beim Silvesterfeuerwerk allemal. Wer dennoch auf das Abfeuern von Feuerwerkskörpern nicht verzichten möchte, sollte einige Sicherheitshinweise beachten.

Feuerwehrleute weisen auf Sicherheit im Umgang mit Feuerwerk hin

svz.de von
28. Dezember 2017, 04:45 Uhr

Wenn am 31. Dezember mit krachenden Böllern und explodierenden Raketen das neue Jahr begrüßt wird, sollte das nicht leichtfertig passieren. Dazu raten Sebastian Otto und Daniel Schmal von der Freiwilligen Feuerwehr Gadebusch.

Generell wisse man ja, was in Ordnung ist und was nicht. Allerdings halte sich nicht jeder daran. „Zum Beispiel sich nicht mit Böllern zu beschmeißen. Das ist ja heutzutage leider fast normal“, bemängelt der stellvertretende Zugführer Daniel Schmal. Darüber hinaus solle niemand mit Raketen aufeinander schießen.

Auch das Abfeuern von Raketen in der Nähe von gefährdeten Gebäuden ist verboten. „Dazu zählen Krankenhäuser, Schulen, Reetdachhäuser oder Stromkästen. Auch Papiercontainer sind gefährdet“, erklärt Wehrführer Sebastian Otto. Die Stadt habe in den vergangenen Jahren allerdings immer gut reagiert und die Container vor Silvester vorsorglich geleert. In den letzten Jahren habe es dort laut dem Wehrführer lediglich mal einen kleinen Brand gegeben.

Für solche kleinen Notfälle hat die Freiwillige Feuerwehr der Münzstadt vorgesorgt. „Wir feiern hier zu Silvester wie in jedem Jahr unsere interne Weihnachtsfeier und wir haben auch ein paar Kameraden, die nichts trinken“, berichtet Sebastian Otto. So kann problemlos mindestens ein Löschfahrzeug bemannt werden. „Es wird schon vorher abgesprochen, wer bereitsteht“, so der Wehrführer.

Zurück zu den Knallkörpern. „Man sollte in der körperlichen und geistigen Verfassung sein“, rät Daniel Schmal. Vor allem im Hinblick auf den steigenden Alkoholkonsum sei dies zu berücksichtigen. In der Vergangenheit kam es bei Missachtung zu Verbrennungen bis hin zu Amputationen. Außerdem sollten nur solches Feuerwerk verwendet werden, das in Deutschland zugelassen ist und entsprechende Prüfsiegel aufweist. „Polen-Böller“ sind tabu. Auch Raketen sollten nur sachgemäß verwendet werden. „Zum Abschießen sollten die Raketen in eine leere Flasche gesteckt werden“, so Daniel Schmal.

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