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Sicherheit in Gadebusch : Zebrastreifen rückt in weite Ferne

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Ampel und Verkehrsinsel sind weitere Varianten für einen Fußgängerüberweg an der Jarmstorfer Kreuzung

svz.de von
erstellt am 09.Apr.2014 | 00:37 Uhr

Aus allen Richtungen kommen die Autos angefahren. Vor allem in den Morgenstunden und zur Mittagszeit ist an der Jarmstorfer Kreuzung viel Verkehr. „Ältere Bürger beschweren sich, dass sie hier schlecht über die Straße kommen“, erzählt Horst Biskupek, Vorsitzender des Seniorenbeirats. Und auch für die Kindergartenkinder sei es schwierig. Die Hoffnung auf einen Zebrastreifen an dieser Stelle zerschlug jedoch Ingo Gerbert. „Die Sache ist erledigt. Hier ist zu viel Verkehr“, so der Sachbearbeiter der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises. Bei der letzten Verkehrsmessung seien deutlich über 1000 Fahrzeuge in 24 Stunden vermerkt worden, damit scheide ein Zebrastreifen aus. Darüber hinaus sei erst vor zwei Jahren die Beschilderung erneuert worden. „Gegenwärtig ist die Kreuzung nicht mehr Unfallhäufungsstelle“, so Gerbert, „und verkehrsrechtlich ist nicht mehr möglich.“ Er ist sicher, dass ein Antrag auf einen Zebrastreifen abgelehnt werden würde.

„Hier hilft nur eine Kreuzungsampel“, erklärt Gerbert. Dies sei jedoch durch die Stadt zu regeln. „Da müssen wir zuerst den Bauausschuss fragen. Eine Ampel ist natürlich richtig teuer“, so Andreas Lausen. Dem leitenden Verwaltungsbeamten des Amtes Gadebusch schwebt eher einer Verkehrsinsel als Lösung vor. Doch auch hier bremst Gerbert. „Dabei würde der Linksabbieger wegfallen und das Stauvolumen ansteigen“, betont der Sachbearbeiter. Das müsse man abprüfen. Überhaupt müsse die gesamte Kreuzung überplant werden, so Gerbert.

Bei der Begehung zur Beschilderung im Stadtbereich durch Ingo Gerbert und Andreas Lausen wurde noch über weitere Verkehrsprobleme diskutiert. So ist an der Jarmstorfer Kreuzung die Radweg-Beschilderung kritisiert worden. Sie soll jetzt versetzt und zum Geh- und Radweg verändert werden. Und auch die Straßenreinigung war Thema. „Viele halten sich nicht an das zeitweise Halteverbot“, so Lausen. Auch ein Warnschreiben hätte nicht viel genützt. „Jetzt machen wir ernst. Die kriegen in Zukunft alle ein Ticket“, betont Lausen.

 

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