Zauberhafte Premiere in Rehna

Pausenlos: Nach der Premiere wollen diese Darstellerinnen weiterjubeln.
1 von 6
Pausenlos: Nach der Premiere wollen diese Darstellerinnen weiterjubeln.

von
02. September 2012, 07:35 Uhr

Rehna | Mit stehen Ovationen haben mehr als 1000 Zuschauer die Aufführungen des Märchenballetts "Aschenputtel" im Rehnaer Nonnengarten gefeiert. Nach den Vorstellungen prasselte zahlreiche Gratulationen auf die mehr als 100 Mitwirkenden sowie Ketty Dos Santos-Kranzow und Steffen Kranzow von der Ballettschule Rehna-Grevesmühlen ein. Beide hatten das Ballett in drei Akten zur Musik von Sergei Prokofjew (1891-1953) inszeniert und zollten den Darstellern ein Riesen-Kompliment. "Ich glaube, man hat gesehen, dass jede Rolle für sich wichtig war und dadurch ein wunderschönes Stück kreiert wurde. Das sind Momente, in denen alle Schüler sehen und merken: ,Ah, das ist der Zauber der Bühne’. Das ist für sie unbezahlbar. Damit meine ich auch den Applaus, den die Kinder als Bestätigung für ihre Leistungen erhalten haben", sagte Steffen Kranzow.

In der Rolle des "Aschenputtel" war Elisa Kantorzcyk zu erleben, die sich in dem Märchen mit zwei Stiefschwestern - gespielt von Lena Guhl und Lisa-Marie Tanger - herumplagen musste. Wie schon bei der Uraufführung 1945 am Bolschoi-Theater in Moskau wird für das schelcht behandelte Aschenputtel auch in dieser Inszenierung ein Mädchentraum wahr. Nach zahlreichen Abenteuern ist Aschenputtel mit dem jungen Prinzen (Morik Nicolic/Fritz Hopf) auf ewig vereint.

Das Märchenballett "Aschenputtel" mit mehr als 1000 Zuschauern war nach Angaben des Klostervereins Rehna die bislang bestbesuchteste Veranstaltung im Zuge der Veranstaltungsreihe "MusikTheater" im Nonnengarten. Die Vereinsvorsitzende Eva Doßmann meinte: "Heute wurde angestanden nach Kunst und nicht nach materiellen Gütern - das finde ich umwerfend."

Das Märchenballett "Aschenputtel" war nach dem "Karneval der Tiere" die zweite Inszenierung der Ballettschule Rehna-Grevesmühlen. Eine dritte sei in etwa zwei Jahren geplant, sagte Steffen Kranzow.

Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

Etwa 75.000 Schüler und Lehrer in Mecklenburg-Vorpommern erhalten in einem gemeinsamen Projekt der Zeitungsverlage und des MV-Bildungsministeriums bis zum Jahresende kostenlosen Zugang zu den Newsportalen. Fragen Sie an den Einrichtungen ihrer Kinder nach den Bedingungen und Login-Daten, die Sie auch in der Familie nutzen können.
Was bewegt die Schüler ab Klasse 5 bis hinauf in die Gymnasien und Berufsschulen unseres Landes? Was passiert in ihrem Umfeld, in Deutschland und der Welt? Wie können seriöse Nachrichten von Fake News unterschieden werden?
Die Schweriner Volkszeitung und die Norddeutschen Neuesten Nachrichten bieten den Schülern die aktuellsten Berichte, liefern in einem speziellen Dossierbereich "Diskussionsstoff" für den Unterricht und möchten mit ihnen in Austausch kommen.
 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen