Kolumne: Meine Woche : Zahltag für Kraftfahrer

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11. Januar 2019, 21:00 Uhr

Zahltag! So begann und endete die Woche. Zunächst mussten Kraftfahrer in Rehna und Gadebusch Geld an Vater Staat zahlen. Denn sie waren entweder nicht angeschnallt, hatte eine defekte Fahrzeugbeleuchtung oder wurden mit einem Handy am Steuer erwischt. Macht man nicht. Ist gefährlich. Teuer sowieso. Allein die Handy-Sünde kostet 100 Euro. Obendrauf folgt der Eintrag eines Punktes in die Verkehrssünderdatei in Flensburg.

Die Damen und Herren jener Behörde im hohen Norden scheinen übrigens Humor zu haben. Ihr Werbespruch lautet: „Wir punkten mit Verkehrssicherheit“. Da müssen Werbestrategen erst mal drauf kommen.

Etwas weniger lustig scheinen einige Behördenmitarbeiter aus der Freien und Hansestadt Hamburg drauf zu sein. Sobald sie Blitzerfotos auf ihren Schreibtischen oder Monitoren sehen, erledigen sie routiniert ihren Job und schicken Verwarngeld-Bescheide bis in das kleinste Dorf Mecklenburgs. Da Postboten als zuverlässig gelten, kommen solche Schreiben auch noch an. Und so endet diese Woche ebenfalls mit einem Zahltag. 25 Euro werden fällig wegen einer Tempoüberschreitung von 12 km/h gleich hinter der 135 Meter hohen Hamburger Köhlbrandbrücke. Immerhin gibt es das schwarz-weiße Beweisfoto als kleines Erinnerungsstück dazu.

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