Tierpark Wismar : Zahlreicher Nachwuchs erwartet

Bei den Luchsen wird es ebenfalls Zuwachs geben, nachdem im Vorjahr bereits „Henry“ dort das Licht der Welt erblickte.
Bei den Luchsen wird es ebenfalls Zuwachs geben, nachdem im Vorjahr bereits „Henry“ dort das Licht der Welt erblickte.

Im Tierpark Wismar herrscht bereits Sommerbetrieb: Bald erfreuen noch mehr Wisente, Rotwild und Luchse die Besucher.

von
24. März 2015, 12:00 Uhr

Der Wismarer Tierpark ist der Jahreszeit schon voraus. Denn dort herrscht bereits Sommerbetrieb. „Damit haben wir wieder täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet und zwar durchgehend bis Oktober“, so die Information von Marina Welsch. Die Tierpark-Mitarbeiterin weist gleich auf den ersten großen Höhepunkt hin: Das Osterfest mit dem bereits zur Tradition gewordenen Geschenkbeutelsuchen.

Dafür scheinen die drei Straußen-Hennen bereits vorgearbeitet zu haben. Und zwar mit Ostereiern im beachtlichen XXXL-Format. Jedes gelegte Exemplar würde ausreichen, eine komplette Großfamilie zum Frühstück zu versorgen.

Dass die „Riesenvögel ohne Fluglizenz“ bereits eine ganze Weile in Legelaune sind, bestätigt Mirko Daus. Bereits mehrmals mussten der Tierpflegemeister und seine Kollegen die Eier aus der Legemulde des Sandbettes sicherstellen. „Das macht jetzt noch keinen Sinn, denn das Brutgeschäft unter freiem Himmel funktioniert erst bei konstanter Witterung mit ausreichender Wärme“, so der Diplom-Agraringenieur.

Bei den Wisenten, den größten Tierparkbewohnern, hat sich überraschend noch im vergangenen November Nachwuchs namens „Wietow“ eingestellt. Weiterer Zuwachs ist sehr wahrscheinlich, denn eine andere Kuh ist derzeit stark tragend. Darüber hinaus wird im Mai beim Rotwild mindestens drei Mal Neuzugang erwartet. Und bei den Luchsen wird es ebenfalls Zuwachs geben, nachdem im Vorjahr bereits „Henry“ dort das Licht der Welt erblickte.

Vom Aussichtsbereich, der den weiträumigen Blick auf das Gelände der Riesenkatzen freigibt, lässt sich zudem gut der Baufortschritt für die künftige Gemeinschaftsanlage der Nandus und Alpakas beobachten. Möglich wurden diese Erweiterungsmaßnahmen, weil der Tierparkverein von der Kommune vier Hektar Land per Erbbaurechtsvertrag erhielt, um so zusätzliche Besucherattraktionen zu schaffen. Dazu gehören ein Besucherpavillon, Tierunterkünfte mit Vorgehege sowie ein naturnaher Teich, allerdings ohne Fischbesatz. „Damit wollen wir eine Rückzugsstelle einrichten, unter anderem für ansässige Laubfrösche“, erklärt Mirko Daus weiter.

Neuerungen erleben die Tierparkbesucher außerdem im Bereich der Silberfüchse. In deren rekonstruiertem Gehege mit Elektrozaun statt bisherigem Gitter leisten ihnen künftig Waschbären Gesellschaft. Die Männchen bleiben weiterhin in der alten Anlage.
Letztendlich ist ein Haus im Fachwerkstil für Gänse und Hühner in Arbeit. Dafür musste das bisherige Bruthaus weichen. Außerdem ist eine neue, große und für Besucher begehbare Voliere geplant.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen