Wismar: Zwei Verkehrsunfälle unter Alkohol und ohne Fahrerlaubnis

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08. Juli 2019, 15:28 Uhr

Kurz nach 02:00 Uhr wurde das Polizeihauptrevier Wismar am 06. Juli über einen Verkehrsunfall auf der B 105 im Bereich einer Straßenbaustelle zwischen den Ortschaften Benz und Steinhausen informiert. Vor Ort eingetroffen, fanden die Streifenbeamten den 32-jährigen Fahrzeugführer, der die Polizei selbst informiert hatte, mit seinem beschädigten Pkw vor. Er äußerte, die Kontrolle über seinen Nissan in der Baustelle verloren zu haben und von der Straße abgekommen zu sein. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,3 Promille. Außerdem stellte sich heraus, dass der 32-Jährige nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war. An seinem Pkw entstand ein Sachschaden von ca. 2.000 EUR. Die Polizisten ordneten eine Blutprobenentnahme an und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis gegen den Tatverdächtigen ein.

Ungefähr 24 Stunden später ereignete sich ein ähnlicher Sachverhalt in Wismar. Nach einem Zeugenhinweis hatte gegen 02:15 Uhr ein Kleintransporter zwei Pkw in der Straße Vor dem Fürstenhof seitlich touchiert und seine Fahrt unvermittelt fortgesetzt. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung, fanden die Beamten des Polizeihauptreviers Wismar den beschriebenen Transporter in der Altstadt verlassen, beschädigt und mit noch warmem Motor, vor. Im Zuge der weiteren Ermittlungen suchten sie die Wohnanschrift des 38-jährigen Halters auf. Da sich Hinweise darauf ergaben, dass der Mann den Transporter gefahren hatte, führten sie einen Atemalkoholtest durch und stellten dabei einen Wert 1,55 Promille fest. Auch in diesem Fall ordneten die Polizisten eine Blutprobenentnahme an. Den Tatverdächtigen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Der Gesamtschaden betrug 10.000 EUR.

Die Kripo in Wismar hat in beiden Fällen die Ermittlungen übernommen.

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