Neuendorf : „Wir wollen etwas für das Dorf tun“

Mitglieder des neu gegründeten Fördervereins am Osterfeuer in Neuendorf: Ingolf Weiße, Uwe Rothe, Elfriede Rickert, Hanno Dobbehaus, Lars Brügmann und Christian Rothe (v.l.).
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Mitglieder des neu gegründeten Fördervereins am Osterfeuer in Neuendorf: Ingolf Weiße, Uwe Rothe, Elfriede Rickert, Hanno Dobbehaus, Lars Brügmann und Christian Rothe (v.l.).

In Neuendorf hat sich ein Förderverein gegründet. Das Ziel: Die Verschönerung des Ortes und die Entlastung der Feuerwehr

svz.de von
09. April 2015, 00:27 Uhr

Christian Rothe sieht man die Begeisterung an, wenn er über Neuendorf, die Feuerwehr und den neu gegründeten Förderverein „Dorfgemeinschaft und Freiwillige Feuerwehr Neuendorf“ spricht. Der 25-Jährige ist Vorsitzender des Vereins. Ihm liegen sein Dorf und die Gemeinde am Herzen. „Wir wollen etwas für das Dorf tun“, sagt er. „Der Spielplatz und der Fußballplatz werden seit Jahren nicht mehr genutzt. Und es gibt viele Kleinigkeiten, die man machen könnte, um Neuendorf zu verschönern.“

Zum Beispiel die Bank am Ortseingang in Richtung Wakenstädt zu reparieren. Sie wurde zum ersten Mini-Projekt des Fördervereins. „Viel Arbeit war es nicht“, sagt Christian Rothe. Aber jetzt steht dort an der Wiese mit Blick auf die Bäume eine Bank mit niegel-nagel-neuen Sitzflächen. „Nun können sich Spaziergänger hier wieder hinsetzten“, freut sich der Vereinsvorsitzende. Doch damit nicht genug. Es wurden bereits weitere Pläne geschmiedet. Das Buswartehäuschen müsste mal auf Vordermann gebracht werden, sagt Christian Rothe. „Sonst fallen beim nächsten Sturm die Dachziegel runter.“ Ziegel werden bereits von einigen Vereinsmitgliedern gesammelt. Doch für diese Aufgabe wünscht sich der Verein, die Gemeinde mit ins Boot zu holen. „Wir wollen auf keinen Fall die Aufgaben der Gemeinde gänzlich übernehmen, aber den Gemeindearbeiter unterstützen. Denn gemeinsam sind wir stark und Arbeitseinsätze gestalten das Dorf schöner“, so der junge Vorsitzende.

Alle Einwohner können sich engagieren. „Wir sind offen für Ideen. Und wir möchten uns bei den Betrieben vor Ort bedanken, die immer ein offenes Ohr für uns haben“, sagt Christian Rothe. Der Verein soll auch denen, die nicht in der Feuerwehr aktiv sein möchten, die Chance geben, etwas für ihr Dorf zu tun. Zudem soll die Arbeit der 22 Mitglieder die Feuerwehr in Neuendorf entlasten, die sich bisher um Tanzabende, Osterfeuer und Knobelabende gekümmert hat. Die erste vom Verein organisierte Veranstaltung – das Osterfeuer – war bereits ein Erfolg. Weitere sollen folgen. So werden zum Beispiel am 31. Oktober mit Kindern aus Neuendorf und Pokrent Laternen gebastelt und mit diesen dann einen Umzug veranstaltet. „Wer will, der kann mitmachen – jeder kann bei uns dabei sein“, so der Vorsitzende.

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