zur Navigation springen

Gartenfest in Rehna : Wikingerschach statt Unkraut jäten

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Mehr als 170 Gartenbesitzer verbringen in der Stadt einen Tag gemeinsam

svz.de von
erstellt am 05.Jul.2016 | 04:43 Uhr

Mit Wikingerschach, Kinderschminken, selbstgebackenem Kuchen und einem Tanz am Abend verbrachten zahlreichen Gartenbesitzer in Rehna einen gemeinsamen Tag. Der Gartenverein Rehna „Mittelkrug rechts“ hatte alle Besitzer der gut 170 Lauben eingeladen, um gemeinsam zu feiern.

„Ein Jahr lädt der Mittelkrug links und ein Jahr der Mittelkrug rechts ein“, erklärte Reinhard Lange, Vorsitzender vom Mittelkrug rechts. „Ich habe jetzt seit acht Jahren hier einen Garten. Schon vor mir haben sich die beiden Verein gegenseitig eingeladen. Gemeinsamkeit wird hier groß geschrieben“, erklärte der 66-Jährige. Deshalb habe man am Nachmittag zunächst etwas für die ältere Generation und die ganz junge Generation auf die Beine gestellt. Am Abend bekamen die Jugendlichen und die jungen Erwachsenen ihr Chance, am Gartenfest teilzunehmen. „Wir haben für sie extra etwas Musik mitgebracht. Dann kann auch getanzt werden“, erklärte Reinhard Lange. Bereits am Tag zuvor hatten die Laubenpieper zu einem Skat- und Knobelturnier eingeladen. Hier gingen Elke Oldenburg beim Knobeln und Reinhard Dallmann beim Skatspiel als Sieger hervor.

Reinhard Lange machte allerdings gleichzeitig darauf aufmerksam, dass derzeit zu wenig junge Leute Gärten pflegen. „Wir haben zwar einige jüngere Leute, aber insgesamt ist es doch ein Hobby für die Älteren geworden“, sagte er. Deshalb wünsche er sich sehr, dass die eine oder andere Familie mit Kindern auch die Lust an einem kleinen Garten entdecken würde. Immerhin seien derzeit noch sechs Gärten frei.

Gleichzeitig bedankte sich der Vereinsvorsitzende bei allen Helfern und Unterstützern, darunter auch der Klosterverein, dieses jährlichen Festes. „Auch für unser Glücksrad haben einige Firmen etwas gegeben. Vielen Dank dafür“, sagte Lange.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen