zur Navigation springen

Filmtag in Rögnitz : Wiedersehensparty im Mississippi-Land

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Komparsen, Darsteller und Filmfans feiern am Sonnabend in Rögnitz / Produzent Klaus Boje mit dabei

von
erstellt am 29.Jul.2016 | 02:31 Uhr

Eine Wiedersehensparty, die die Region bislang nicht gesehen hat, wird es am Sonnabend unter den Alleebäumen von Rögnitz geben. Zehn Jahre nach dem in der Region gedrehten Kinofilm „Hände weg von Mississippi“ treffen sich in dem kleinen Dorf Komparsen, Filmemacher und Freunde zur Wiedersehensparty. Mitorganisator Martin Rohrbeck freut sich jedenfalls auf die Resonanz. Nicht allein, dass die Mitspieler von einst ihre Vorfreude kundtun: „Produzent Klaus Boje hat sein Kommen zugesagt“, erzählt er. Hauptdarsteller wie Zoé Mannhardt, die als Emma mit Alex Seidel als Leo und Konstantin Kaucher als Max, das Pferd Mississippi vor dem Schlachthaus retten.

Ein Jahrzehnt ist vergangen und aus den einstigen Filmhelden sind heute Familienväter und Studenten geworden.

Zoé Mannhardt , die für Gerechtigkeit und Freiheit von „Mississippi“ auf der Leinwand kämpfte, studiert heute Jura - Alexander Seidel widmet seine Aufmerksamkeit heute der Band in der er spielt und legt in Berlin Musik auf, während Konstantin Kaucher längst ein gestandener Familienvater ist.

Wie sie zum Film stehen, ob und wie sie über weitere Rollen nach „Hände weg von Mississippi“ nachgedacht haben, werden sie wahrscheinlich in der kleinen von Schäfer Detlef Mohr geführten Talkrunde erzählen. Auch er gehört zur Filmcrew von damals, spielte den Fischer „Rabenschnabel“.

Alle Gäste des Spektakels nahmen Platz an einer langen Tafel in der Allee von Rögnitz. Zum Programm gehört eine amüsante Neuauflage der Filmszene von der Beerdigung des alten Klipperbusches mit reichlich Requisiten aus dem Originalfilm. Ein Kinderprogramm mit klassischen Spielen, ein Reit- und Kutschenprogramm und natürlich die Aufführung des Kinofilms in Endlosschleife gehören zum Programm der Wiedersehensparty.

Mitmachen lohnt sich. Dabei dürfen sich Filmfans, und die, die es womöglich noch werden, beteiligen. Gesucht werden selbst gebastelte Requisiten wie Torten oder Klipperbuschkreuz. Diese werden in Rögnitz in die amüsante Beerdigungszeremonie eingebettet.

Aktuell bleibt der unterhaltsame Familienfilm über Jahre. Davon ist der Produktionsleiter Martin Rohrbeck überzeugt: „Die Kinder und Jugendlichen von einst, zeigen den Film ihren Kindern oder erinnern sich als Erwachsene gern an die Geschichte vom Pferd Mississippi.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen