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Tag der offenen Tür : Wie weiter nach der vierten Klasse?

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Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Die Regionalen Schulen Gadebusch und Lützow boten am Tag der offenen Tür Schnupperstunden für Schüler und Eltern.

svz.de von
erstellt am 19.Jan.2015 | 08:00 Uhr

 

Schüler schauen Schülern über die Schulter: Beim Tag der offenen Tür in der Regionalen Schule Heinrich Heine Gadebusch und der Regionalen Schule Lützow wurden die Einrichtungen am Sonnabend allen Interessierten vorgestellt.

In Gadebusch wurde der Vormittag besonders für die Viertklässler interessant. Denn die werden erst im neuen Schuljahr die Einrichtung besuchen, lernen derzeit noch in der Grundschule in der Amtsstraße. Anders als im vergangenen Schuljahr werden dann drei statt wie derzeit vier fünfte Klassen die Regionale Schule besuchen. Während aus Gadebusch 53 Mädchen und Jungen den Lernort wechseln, kommen aus Roggendorf und Brüsewitz noch einmal etwa 20 Kinder hinzu. Derzeit lernen 571 Mädchen und Jungen an der Regionalen Schule Gadebusch.

Am Sonnabend durften die Kinder schon einmal die verschiedenen Unterrichtsräume inspizieren. Ob mit Magnesium im Chemieraum experimentieren, sich über die Welt im Geografieraum erkundigen oder in der Sporthalle gegen den Ball treten, für jeden war in zwei Stunden genug zu erleben, um sich ein Bild von der Einrichtung zu machen.

Auch in Lützow konnten Viertklässler und ihre Eltern einen Eindruck der Regionalen Schule gewinnen. Jannes Schröder und sein Kumpel Julian Kagel waren hellauf begeistert, als sie im Biologieraum der Schule an einem echten Fisch experimentieren durften. Lehrerin Marita Megebier half ihnen dabei, die verschiedenen Schuppenarten zu analysieren. „Mir gefällt es, dass man hier gleich mitmachen kann“, meint der zehnjährige Julian.

Doch nicht nur die Schüler waren in Lützow praktisch gefordert: Musik-Lehrerin Marrika Michels animierte die Eltern zu einem Gute-Laune-Kreis, in dem gesungen, geklatscht und getanzt wurde. „Wir wollen den Tag der offenen Tür nutzen und den Eltern praktisch vorführen, was wir im Unterricht alles machen“, erklärt die Lehrerin die Aktion.

Nach dem Motto „Fordern und Fördern“ möchte die Regionalschule ihre derzeit 314 Schüler und alle zukünftigen auf ein lebenslanges Lernen vorbereiten, erklärt Schulleiterin Kristin Kalkhorst. Sie berichtet den interessierten Eltern, dass die Abschlussnoten der Lützower Schüler im letzten Jahr über dem Durchschnitt gelegen hätten. „Toleranz und Weltoffenheit sind uns zudem sehr wichtig“, so Kalkhorst.

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