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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

21. November 2017 | 18:50 Uhr

Roggendorf : Werkhalle soll neuer Kita weichen

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Bau für drei Millionen Euro an anderem Standort geplant

svz.de von
erstellt am 03.Mär.2017 | 05:00 Uhr

Nun bekommt die Sache Hand und Fuß: Die Weichen für den Neubau einer Kindertagesstätte sind gestellt. Einstimmig votierten die Gemeindevertreter auf ihrer jüngsten Sitzung dazu den Grundsatzbeschluss. Drei Millionen Euro beträgt die erste Kostenschätzung – ohne Grundstück. „Diese Summe ist durchaus darstellbar. Wir hoffen auf eine Maximalförderung durch Bund und Land in Höhe von 65 Prozent. Der andere Teil finanziert sich über die Mieteinnahmen“, ist Bürgermeister Rico Greger optimistisch.

Mieter, sprich Betreiber der Einrichtung mit dem Namen „Pusteblume“ wird weiterhin der Arbeiter Samariter Bund Kreisverband Schwerin-Parchim e.V. (ASB) sein. „Wir sind ausgesprochen froh über die Entscheidung und hoffen, dass es bald los geht“, so die Reaktion von Kita-Leiter Timon Hinz, der selbst bei der öffentlichen Sitzung zugegen war.

Nicht öffentlich war hingegen die Beratung und Festlegung des neuen Standortes der Einrichtung. „Wir haben uns für das Gelände der ehemaligen Lehrwerkstatt gegenüber der Arztpraxis in der Kneeser Straße entschieden“, teilte Bürgermeister Greger am Tag nach der Sitzung mit. Das Grundstück gehört allerdings aktuell noch der Salo & Partner Berufliche Bildung GmbH. Zum Zeitplan der Umsetzung meinte Greger: „Wenn wir ganz viel Glück haben, schaffen wir es noch 2018. Ich denke aber eher, dass es bis 2019 dauern wird, bis der Neubau bezugsfertig ist.“

Bis dahin muss der Gemeinde allerdings noch eine Lösung für die Hortkinder der örtlichen Grundschule einfallen. Die sind ebenfalls im derzeitigen, 44-jährigen Barackenbau der Kita untergebracht. Mit aktuell 47 sind es nach dem geltenden Schlüssel zwei Kinder zu viel für die vorhandenen Räumlichkeiten. Eine kurzfristige Lösung, den Hortteil in den Räumen der Gemeinde neben der Schule unterzubringen, ist nicht zuletzt am Widerstand des Elternrates ob der fehlenden Voraussetzungen gescheitert. „Es sind auch Kinder im Hort, die da nicht unbedingt sein müssen, weil die Eltern nicht arbeiten“, sucht Erzieherin Tina Fechner nach einer Lösung.

Ob das Problem so vorerst aus der Welt geschafft werden muss, wird nicht zuletzt das Jugendamt entscheiden.

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