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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

24. Oktober 2017 | 11:41 Uhr

Bestenrade : „Werk II“ hat Spaß am Pflügen

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Traktorenfreunde erstmals beim Oldtimerpflügen in Plüschow

svz.de von
erstellt am 11.Apr.2017 | 04:45 Uhr

Rico Meyer aus Menzendorf, Jens Biernatzky aus Roxin, Jörg Hinz aus Bülow, Remo Schmidt aus Bestenrade und Nico Onischke aus Demern verbindet neben Freundschaft auch ein gemeinsames Hobby. Zusammen mit Ralf Grötter aus Demern und Marvin Hinz aus Groß Rünz reisen sie bis zu zehn Mal im Jahr zu Wettbewerben auf Ackerflächen an, um ihre Traktoren zu zeigen und auszuprobieren. Beim fünften Oldtimerpflügen in Plüschow wagten sie sich auf neues Terrain und an die spezielle Aufgabe.

„Wir haben einen Tag vorher das erste Mal geübt. Wir haben beruflich nichts mit Traktoren zu tun, also können wir auch nicht pflügen“, erklärte der Bestenrader Remo Schmidt. Stattdessen wurde eine Woche vor ihrem Ausflug im Internet nach einem Pflug Ausschau gehalten. Und tatsächlich fand das Team „Bestenrade Werk II“ einen bezahlbaren auf der Insel Rügen. „Also ging es vergangenes Wochenende mal nach Rügen, einen Pflug holen“, erzählte der Menzendorfer Rico Meyer.

In Meierstorf bei Plüschow, wieder Austragungsort des diesjährigen Oldtimerpflügens, wurde dann der Spieltrieb ausgelebt. Ein Belarus, ein ZT Fortschritt, ein Zetor Baujahr 1954 und ein Mercedes Benz-Truck dienten den Männer als „Spaßmobil“. Denn darauf kam es nicht nur den Männern, sondern auch dem Veranstalter, dem Dorfclub Plüschow, an. Unterstützt von der Gemeinde, der Agrarproduktionsgenossenschaft und der Feuerwehr kamen weit mehr als 1000 Gäste, um sich die Maschinen anzuschauen.

„Ich glaube, genau das macht unsere Veranstaltung hier aus. Es gibt weder Preise noch Bestwerte zu erreichen. Jeder kann den Pflug in die Erde halten und sich einmal ausprobieren“, erklärte der Vorsitzende des Plüschower Dorfclubs, Ulf Nienkarken. Bis zum Anmeldeschluss standen 49 Fahrzeuge auf der Liste, doch Nienkarken gehe davon aus, dass auch einfach Traktoren auf das Feld gefahren sind und ihr Glück versuchten, erklärte er.

„Das ist völlig okay. Es geht um nichts und wer nicht pflügt, kann auch grubbern. Jeder, vor allem die Zuschauer kommen auf ihre Kosten. Ich hätte nie gedacht, dass diese Veranstaltung mal so ausufert“, sagte Ulf Nienkarken. Er freue sich, dass diese Veranstaltung dazu beitrage, den Zusammenhalt in der Gemeinde zu festigen und lud alle zum Osterfeuer am kommenden Wochenende nach Plüschow ein.

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