zur Navigation springen
Gadebusch-Rehnaer Zeitung

11. Dezember 2017 | 14:26 Uhr

Schönberg : Wendezeit: Zeitzeugen diskutieren

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Gadebuscher Rudolph Pieper erzählt aus der Wendezeit. Landkreis organisiert Fachtagung.

von
erstellt am 04.Sep.2014 | 23:38 Uhr

Menschen demonstrieren für Freiheit, freie Wahlen und freie Meinungsäußerungen: Die Wendezeit 1989 ging an der Stadt Gadebusch nicht spurlos vorüber. Mutige Menschen initiierten mit dem Neuen Forum Diskussionsrunden und Großdemonstrationen. 25 Jahre nach der Wende wird dies zum Thema einer Fachtagung.

Anlässlich des 25. Jahrestages der Friedlichen Revolution wird es am Sonnabend, 6. September im Schönberger Gymnasium eine Fachtagung geben. Sie beginnt um 9.30 Uhr mit Vorträgen, gegen 12.40 Uhr ist eine Podiumsdiskussion geplant. An ihr nehmen u. a. der Schönberger Pastor a. D. Dietrich Voß, der ehemalige Lehrer Hans Kreher, Gadebuschs ehemaliger Bürgermeister Rudolf Pieper und die Berliner Wissenschaftlerin Adriana Lettrari teil.

Vor 25 Jahren waren viele Bürgerinnen und Bürger in der DDR auf die Straße gegangen. Sie forderten ein Ende der SED-Herrschaft und demokratische Rechte. Was ist davon 25 Jahre später geblieben? Warum haben sich viele Ostdeutsche von einem politischen Engagement nach 1990 verabschiedet? Die Fachtagung unternimmt den Versuch, diese und andere Fragen zu beantworten und nach ihren Spuren im Heute fragen.

Vor der eigentlichen Fachtagung ab 9.30 Uhr werden Schüler eine regionalgeschichtliche Ausstellung zum Thema „25 Jahre Mauerfall“ vorstellen. Zusätzlich findet eine Ausstellungseröffnung mit dem Titel „Gedächtnis der Bilder – Fotografien von Joachim Thode aus dem Jahr 1993“ im Tagungssaal (Aula) statt.

Emotional wird es dann mit dem Dokumentarfilm „Wendebilder – Fünf Fotos und ihre Geschichten“. Dr. Christian Rademacher stellt sich der Frage, ob das demokratische Potenzial der Ostdeutschen aus dem Herbst 1989 im anschließenden Transformationsprozess unter die Räder gekommen ist? Als Vertreter der Organisation „Dritte Generation Ost“ berichtet Christian Nestler über das Netzwerk 3te Generation Ostdeutschland. Nach der Mittagspause folgt eine Podiumsdiskussion mit Protagonisten der Bürgerbewegung und Vertretern der jungen Generation unter dem Titel „Was hat mich damals bewegt – was bewegt mich heute?“ Der Eintritt für die Fachtagung, deren Ende um 15.30 Uhr erwartet wird, ist frei. Um Anmeldung unter Tel. 03841- 30404001 wird gebeten.






zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen