hundebabies : Welpen finden neue Familien

Die von Lengerkes werden den Trubel in ihrem Garten vermissen. Fotos: naho
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Die von Lengerkes werden den Trubel in ihrem Garten vermissen. Fotos: naho

In das Haus von Familie von Lengerke in Rosenow zieht bald wieder Ruhe ein. Alle elf Hundebabies wurden vermittelt

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14. August 2015, 23:58 Uhr

Für die Welpen Max und Moritz und ihre neun Geschwister heißt es nun bald Abschied nehmen. Alle elf Hundewelpen aus Rosenow werden in knapp zwei Wochen in ihr neues Zuhaue ziehen und bei einer neuen Familie leben. „Wir haben alle Hundewelpen vermittelt bekommen“, erzählt Johanna von Lengerke mit einem lachenden aber auch einem weinenden Auge.

Hinter ihr und ihrer Familie liegen sieben Wochen, in denen jeder Tag eine neue Überraschung bereit hielt. „Die kleinen Hunde haben ganz schön Leben in unseren Alltag gebracht“, so die 13-Jährige.

Anfang Juli bekam Familie von Lengerke Zuwachs in ihrem Haus. Elf kleine Welpen waren es, die fortan das Leben der Familie ordentlich auf den Kopf stellten. (wir berichteten) Anfangs waren die Kleinen noch im Haus untergebracht, doch reichte der Platz für die Wirbelwinde bald nicht mehr aus und sie zogen in den Zwinger auf dem Hof. „Aber auch hier haben wir ständig zu tun, dass sie keinen Unfug machen“, so das Mädchen. Der Zwinger musste wieder und wieder umgebaut werden, damit die Welpen nicht einen neuen Weg aus ihm heraus fanden. Und auch im Garten musste alles weggeräumt werden, was nicht niet- und nagelfest ist. „Sie nehmen den ganzen Garten auseinander. Das Gemüsebeet ist schon völlig hinüber.“

Hinzu kam die Sorge, dass nicht alle Hundewelpen vermittelt werden. „Doch die legte sich zum Glück schnell wieder.“ Es dauerte nicht lange, da meldeten sich die ersten Interessenten bei der Familie aus Rosenow. „Es hat sich so gut rumgesprochen, dass wir schnell alle Hunde vermittelt hatten.“ Seitdem bekommt die Familie regelmäßig Besuch von den neuen Besitzern, die es kaum erwarten können, ihren Nachwuchs zu sich zu holen. „Die meisten Welpen haben jetzt schon einen Namen wie Max und Moritz oder Frieda und auch schon ihre Hundedecken oder Spielzeuge hier.“

Auch wenn die elf Welpen viel Arbeit gemacht haben, ist Johanna traurig, sie nun gehen zu lassen. „Ich werde sie vermissen“, so die 13-Jährige. „Es wird erst einmal eine Umstellung, wenn das Haus wieder leer ist. Aber dann haben wir auch wieder mehr Zeit für unsere Hündin, die in dem ganzen Stress etwas zu kurz gekommen ist.“

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