Gadebusch : Wasserwacht wieder einsatzfähig

Rico Kröplin, Marco Macht, Maximilian und Andreas Schröder sowie Birgit Schade, Ronny Plep und Andreas Zielke (v. l.) freuen sich über das neue Boot und die wiederhergestellte Einsatzbereitschaft.  Fotos: Maik Freitag (3)
Rico Kröplin, Marco Macht, Maximilian und Andreas Schröder sowie Birgit Schade, Ronny Plep und Andreas Zielke (v. l.) freuen sich über das neue Boot und die wiederhergestellte Einsatzbereitschaft. Fotos: Maik Freitag (3)

Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes stellt Gadebuscher Einsatzkräften nach Brand Boot zur Verfügung

svz.de von
08. September 2017, 21:00 Uhr

Die 18-köpfige, ehrenamtlich arbeitende Wassergefahrengruppe des Landkreises Nordwestmecklenburg ist wieder einsatzbereit. Nachdem vor zwei Wochen die Hydraulikpumpe des 18 Jahre alten Mehrzweckbootes Geysir in der Garage des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Gadebusch Feuer fing und viele Geräte und Utensilien zerstörte (SVZ berichtete), haben die Frauen und Männer am Mittwochabend ein 200 Pferdestärken starkes und fast zehn Meter langes Boot vom Landesverband des DRK in Empfang genommen.

„Es ist toll, wie schnell man uns geholfen hat. Innerhalb von 14 Tagen sind wir, wenn auch mit etwas weniger Technik, wieder einsatzbereit“, erklärte Bereichsleiter Ronny Plep. Glücklicherweise kam es in den vergangenen Tagen zu keinem Einsatz auf den Gewässern des Landes. In der Vergangenheit rückten die ehrenamtlich arbeitenden Mitarbeiter allerdings häufiger aus und helfen zum Beispiel auch auf der Warnemünder Woche aus. „Wir haben jetzt zwar kein Sonargerät mehr an Bord, aber im Notfall können wir auf jeden Fall schnell helfen“, sagte Plep. Nicht mehr zu gebrauchen hingegen sind einige Rettungswesten. Bei zweien war durch die Hitzeentwicklung sogar die Co2-Patrone entzündet worden und durchschlug in einem Fall sogar die etwa acht Zentimeter dicke Betondecke. „Wir haben nicht schlecht gestaunt, als wir das Loch sahen. Jetzt wird alles kontrolliert“, erklärte der Bereichsleiter. Allerdings müsse erst das Gutachten der Versicherung abgewartet werden, um die beschädigten Teile, inklusive Boot, zur Reparatur geben zu können. Der Schaden befindet sich laut Angaben der Mitarbeiter knapp im fünfstelligen Bereich, da auch die Garage in Mitleidenschaft gezogen wurde und begutachtet werden muss. Hinzu kommen verrußte Rettungswesten, und viele andere Einsatzutensilien, die gereinigt werden müssen. „Schön, dass wir wieder helfen können und auch die Feierlichkeiten zu unserem 20-jährigen Bestehen am 20. Januar 2018 weiter vorbereiten können. Das war aufgrund der Ereignisse zuletzt nicht möglich“, sagte Ronny Plep.

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