Wismar : Wasserschutzpolizistin in spe: „Ein absoluter Traumjob“

Polizeiobermeisterin Kathleen Scholze spezialisiert sich für die Arbeit bei der Wasserschutzpolizei.
Polizeiobermeisterin Kathleen Scholze spezialisiert sich für die Arbeit bei der Wasserschutzpolizei.

Polizeiobermeisterin Kathleen Scholze hat sich für den langen Weg einer Spezialausbildung entschieden

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15. August 2020, 05:00 Uhr

34 Mitarbeiter sind in der Wasserschutzpolizeiinspektion Wismar aktiv. Und auch, wenn sich die Wasserschutzpolizei in der Regel ebenfalls über schönes Wetter freut, eine Schönwetter-Polizei ist sie deshalb noch lange nicht. Die Aufgaben sind so vielfältig wie die Farben der Ostsee. „Wir sind keine Exoten oder abgehobenen Spezialisten, sondern ein Teil der Landespolizei. Gefahrenabwehr, Strafverfolgung, Gefahrgutkontrollen, Gewährleistung gesetzlicher Reglungen beim Umweltschutz, nicht zuletzt die Unterstützung bei Such-, Rettungs- und Bergungseinsätzen. Das erfordert eine Menge Fachwissen und macht uns schon sehr speziell“, weiß Sebastian Zimmermann. Nach Aussage des Inspektionsleiters dauere die Ausbildung für eine Laufbahn bei der Wasserschutzpolizei mindestens zwei Jahre. Von der Seemannschafts- über die Funker- oder Maschinentechnikerausbildung bis zum Bootsführerschein. – Eine Ausbildung auch für Frauen. Kathleen Scholze ist erst seit ein paar Tagen bei der Wasserschutzpolizei Wismar im Einsatz und über Umwege zum Polizeiberuf gekommen. „Als mir klar war, dass ich Polizistin werden möchte, wollte ich mich so lange bewerben, bis sie mich nehmen“, erzählt die Schwerinerin. Die 37-Jährige ist nun schon ein paar Jahre im Polizeidienst tätig und strebt jetzt eine Laufbahn auf dem Wasser an. Zuerst war sie im Streifendienst unterwegs, nun ist sie bei der Wasserschutzpolizei – man erlebe überall jeden Tag etwas Neues. Die Polizeiobermeisterin: „Der Job auf dem Wasser allerdings ist noch einmal eine Steigerung. Ein absoluter Traumjob.“

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