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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

16. Dezember 2017 | 18:00 Uhr

Gadebusch : Was für eine Brücke soll es sein?

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Nach der gescheiterten Sanierung am Burgsee soll in Gadebusch ein neues Bauwerk entstehen

von
erstellt am 04.Sep.2014 | 23:48 Uhr

Nachdem klar ist, dass die Gadebuscher Burgseebrücke nicht mehr zu retten ist, drängt sich die Frage nach einem Neubau auf. Soll es einen klassischen Nachbau oder eine top moderne Brücke werden? Das wollen wir von Ihnen, liebe Leser wissen. Schreiben Sie uns Ihre Meinung, senden Sie uns Zeichnungen oder mögliche Fotos von originellen Brückenbauten zu. Gerne veröffentlichen wir auch historische Ansichten der abgerissenen Burgseebrücke. Unsere Adresse: Johann-Stelling-Straße 6, 19205 Gadebusch. E-Mail: Gadebusch@svz.de.

Für die derzeit amtierende Bürgermeisterin Ingrid Schafranski (Ulrich Howest ist im Urlaub) ist klar, dass es einen Neubau geben müsse. „Gadebusch ohne Burgseebrücke kann ich mir nicht vorstellen. Eine gute Lösung muss her. Die Brücke ist schließlich so etwas wie ein Gadebuscher Wahrzeichen“, sagt Ingrid Schafranski auf SVZ-Anfrage. Ein Neubau sollte daher aus ihrer Sicht möglichst in der bekannten Form errichtet werden.

Für ein provisorisches Bauwerk als Zwischenlösung kann sich Ingrid Schafranski nicht erwärmen. „Das würde nur zusätzliche Kosten verursachen. Für eine neue, solide durchfinanzierte Brücke könnte es hingegen möglicherweise Fördergelder geben“, hofft Ingrid Schafranski. Kosten von mindestens 100 000 Euro dürften auf die Stadt beim Bau einer neuen Brücke zukommen.

Die Stadt Gadebusch hatte die Burgseebrücke 1985 gebaut. Damals kamen keine Eichenpfähle, sondern Nadelbaumstämme zum Einsatz, die nicht annähernd die Haltbarkeit von Hartholz besitzen. Insbesondere der wechselnde Wasserstand über dem Moorboden sorgte für eine Zersetzung der hölzernen Tragbalken. Eine geplante Sanierung der Pfeiler war vor einigen Tagen gescheitert. Jetzt würden alle Hebel in Bewegung gesetzt, eine neue Brückenkonstruktion zu installieren“, sagte Bauamtsleiterin Rommy Elßner (SVZ berichtete).

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