volkssolidarität : Wahlerfolg mit 100 Prozent

Rolf Steinmüller erhielt bei seiner Wahl zum Kreisvorsitzenden in Gadebusch ein Traumergebnis von 100 Prozent.  Fotos: Michael Schmidt
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Rolf Steinmüller erhielt bei seiner Wahl zum Kreisvorsitzenden in Gadebusch ein Traumergebnis von 100 Prozent. Fotos: Michael Schmidt

Rolf Steinmüller ist der neue Vorstandsvorsitzende der Volkssolidarität Schwerin-Nordwestmecklenburg

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26. November 2015, 16:48 Uhr

An der Spitze des Sozial- und Wohlfahrtsverbandes Volkssolidarität Schwerin-Nordwestmecklenburg (VS) hat es einen personellen Wechsel gegeben. So wählten die 40 Delegierten dieses Kreisverbandes den Schweriner Rolf Steinmüller zum neuen Vorstandsvorsitzenden. Dabei fuhr der 1940 in Jößnitz bei Plauen geborene Steinmüller das Traumergebnis von 100 Prozent der abgegeben Stimmen ein. Er tritt die Nachfolge von Harald Burmeister an, der die Geschicke des Kreisverbandes in den vergangenen vier Jahren lenkte. Burmeister hatte aus gesundheitlichen Gründen auf eine erneute Kandidatur verzichtet.

Seinem Nachfolger überlässt Burmeister einen Kreisverband mit 2836 Mitgliedern in 53 Ortsgruppen bzw. 22 Interessengruppen. Hinzu kommen rund 130 Mitarbeiter in Pflegeheimen, Begegnungsstätten, Sozialstationen, im Betreuten Wohnen, der Kurzzeitpflege, der Kita „Mosaik“ und dem Essen auf Rädern.

Nach seiner Wahl richtete der neue Vorsitzende Rolf Steinmüller Worte des Dankes an die VS-Mitglieder, die seit Jahrzehnten eine wichtige Arbeit leisteten. Er ging aber auch auf den Güstrower Immobilienskandal ein. Dieser habe der Volkssolidarität in ganz MV eindeutig geschadet. Austritte aus der Volkssolidarität waren auch im Kreisverband Schwerin-Nordwestmecklenburg damals die Folge. „Wir sollten die Chance nutzen, uns wieder etwas stabiler und größer aufzustellen. Auch Männer sind bei uns sehr willkommen“, wirbt Steinmüller. Nach seinen Angaben wird der Schwerpunkt der Vorstandsarbeit zu 80 bis 90 Prozent im wirtschaftlichen Bereich liegen.

Finanziell steht der hiesige Kreisverband Schwerin-Nordwestmecklenburg mit einer Eigenkapitalquote von 41 Prozent im abgelaufen Jahr alles andere als schlecht dar. Allerdings hat auch er mit Problemen zu kämpfen. So wird die Suche nach qualifiziertem Fachpersonal zu einer immer größer werdenden Herausforderung. Und in den Ortsgruppen erregt eine geplante Beitragserhöhung um monatlich einen auf künftig drei Euro pro Monat die Gemüter.

Während der gestrigen Kreisdelegiertenkonferenz in Gadebusch zeichnete sich auch in einer anderen Personalfrage eine Lösung ab. So plädierten VS-Betriebsrat sowie hauptamtliche Mitarbeiter dafür, dass Nicole Appelmann langfristig für die Volkssolidarität Schwerin-Nordwestmecklenburg als Geschäftsführerin tätig sein soll. Sie ist seit dem Tod von Gudrun Kornhaaß kommissarisch als Geschäftsführerin der Volkssolidarität tätig.

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