schulanfang : Vorsicht, Erstklässler unterwegs!

Aufgepasst: Ab kommenden Montag sind gut 1200 Erstklässler im Nordwestkreis auf dem Weg zur Schule. Autofahrer sollten sich besonders rücksichtsvoll gegenüber Schulkindern verhalten.
Aufgepasst: Ab kommenden Montag sind gut 1200 Erstklässler im Nordwestkreis auf dem Weg zur Schule. Autofahrer sollten sich besonders rücksichtsvoll gegenüber Schulkindern verhalten.

Geschwindigkeit, Gurtpflicht, Schulbus – Die Polizei führt in der kommenden Woche diverse Schulwegkontrollen durch

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26. August 2015, 23:24 Uhr

Zwei schwer- und drei leichtverletzte Erstklässler – so lautet die schlimme Bilanz der ersten drei Monate des vergangenen Jahres bei Schulwegunfällen in Mecklenburg-Vorpommern. Damit so etwas möglichst nicht wieder passiert, werden im ganzen Land Vorkehrungen getroffen, die helfen sollen, so etwas zu verhindern.

Denn in wenigen Tagen beginnt mit dem ersten Schultag für gut 1  200 Kinder in Nordwestmecklenburg – darunter zirca 230 in den Amtsbereichen Rehna, Gadebusch und Lützow-Lübstorf – der Start in einen neuen Lebensabschnitt. Doch nicht nur der neue Unterricht bedeutet für die Abc-Schützen eine Herausforderung. Für viele heißt es nun auch erstmals, sich morgens zu Fuß auf den Weg zur Schule machen. Insbesondere für die jüngsten Verkehrsteilnehmer birgt die Strecke nicht unerhebliche Gefahren. Noch ist Zeit, den Kleinen das richtige Verhalten im Straßenverkehr näher zu bringen. Grundsätzlich gilt: Eltern sollten mit ihren Kindern den Weg zur Schule mehrfach üben, bevor sie sich als Grundschüler erstmals alleine auf den Weg machen. Und: Autofahrer sollten sich besonders rücksichtsvoll gegenüber Schulkindern verhalten.

Zur Sicherheit der Kinder und zur Disziplinierung der Erwachsenen führt die Polizei in der kommenden Woche diverse Schulwegkontrollen durch. „Im Rahmen der Kontrollen werden unter anderem die gefahrenen Geschwindigkeiten der Verkehrsteilnehmer im Schulbereich gemessen, die Einhaltung der Gurtpflicht überprüft und vereinzelt auch der Schulbus an sich überprüft“, sagt André Falke, Pressesprecher der Polizeiinspektion Wismar.

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