Einschulung in Gadebusch : Vorfreude, Aufregung, Herzklopfen

Buntstifte, Füller, Lineal – alles da. Diese Abc-Schützen der Heinrich-Heine-Schule in Gadebusch können den heutigen ersten Schultag kaum noch erwarten.  Fotos: Holger Glaner
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Buntstifte, Füller, Lineal – alles da. Diese Abc-Schützen der Heinrich-Heine-Schule in Gadebusch können den heutigen ersten Schultag kaum noch erwarten. Fotos: Holger Glaner

67 Mädchen und Jungen wurden an der Heinrich-Heine-Schule in Gadebusch eingeschult und lernen ab heute mehr als nur das ABC

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03. September 2017, 20:45 Uhr

Neugierig recken Geschwister ihre Köpfe in Richtung Eingang, den Müttern steigen die Tränen in die Augen, Väter zücken ihre Fotohandys, Großväter bringen schwere Kameras in Anschlag – mit dem Einsetzen der Musik marschieren zünftige Erstklässler begleitet von ihren Klassenlehrerinnen Hand in Hand ins Foyer der Heinrich-Heine-Schule in Gadebusch. Das ist ihr großer Tag. Einschulungstag. Kindergarten war einmal, in wenigen Minuten sind die Sechs- und Siebenjährigen endlich Schulkinder. Mehr Vorfreude, Neugierde, Aufregung und Herzklopfen geht nun wirklich nicht.

67 Mädchen und Jungen wurden in diesem Schuljahr in vier Klassen an der Heine-Schule eingeschult. Die Zweitklässler, vor einem Jahr mindestens genauso aufgeregt wie ihre Nachfolger heute, begrüßen die Abc-Schützen mit einem bunten Programm. Musikalisch-spielerisch machen sie die Erstklässler mit dem vertraut, was sie ab heute erwartet. Stundenplan, Lesen, Schreiben, Zählen, Rechnen, auch Verkehrsregeln gilt es von nun an zu erlernen. Und zum Abschluss des Programms gibt es noch eine Menge gute Wünsche auf den neuen Weg: „Wir wünschen beim Lernen viel Glück!“

Einen ersten Eindruck, wie sich das mit dem Lernen so in etwa anfühlt, bekommen die frisch eingeschulten Kinder beim ersten Kennenlernen ihrer Klassenleiterin. In der Klasse 1a ist das Maxi Lenz. Und die fragt gleich einmal ab, worauf sich die Schüler ihrer neuen Klasse denn in den nächsten Tagen und Wochen besonders freuen. – Zeigefinger am lang in die Luft gestreckten Arm nach oben klappt schon ganz gut, die Antworten lassen für die kommenden Wochen viel Spaß für Lehrer und Schüler gleichermaßen vermuten. „Ich mag Mathe“, verkündet ein kleiner aufgeweckter Blondschopf. „Ich freue mich auf Sport“, ruft ihr Banknachbar. Und ein Mädchen aus der hinteren Reihe verkündet froh: „Ich freue mich auf die Hausaufgaben.“

Maxi Lenz ist begeistert, wie vermutlich jedes Mal, wenn sie eine Klasse übernimmt. „Aber eine Einschulung ist immer etwas Besonderes. Kein Jahrgang ist gleich, jeder eine neue Herausforderung“, sagt die Klassenleiterin und führt ihre neuen Schützlinge hinaus zu den wartenden Geschwistern, Eltern und Großeltern. Dort gibts für die neuen Schulkinder dann endlich auch die heiß ersehnten Zuckertüten.

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