Wismar : Von Robotern in Käfigen

Siegerin des Wettbewerbs: Johanna Ender. Sie überzeugt mit Robotern aus Freilandhaltung.
Siegerin des Wettbewerbs: Johanna Ender. Sie überzeugt mit Robotern aus Freilandhaltung.

Mit Witz und Wortspiel zur Wissenschaft: 6. Wismarer Science Slam-Siegerin gekürt

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28. Mai 2019, 06:32 Uhr

Die Katze war nicht der Grund für Johanna Enders Sieg, auch wenn sie die einzige Teilnehmerin war, die eine solche Social Media-Ikone geschickt in ihren Beitrag eingebaut hatte. Mit Roboter Franka – ihrem Forschungsobjekt – hatte die Doktorandin das Publikum beim Science Slam 2019 im im IT-Service und Medienzentrum der Hochschule Wismar für sich gewinnen können.

In diesem Jahr wählte das gut 130-köpfige Science Slam-Publikum bestehend auf Professoren, Studenten und Doktoranden den Beitrag „Release the Beast – gegen Käfighaltung von Robotern“ auf den ersten Platz. Insgesamt sieben „Slammer“ widmeten sich mit ihren selbstgeschriebenen Texten diversen Fragen – mitmachen konnten alle, vom Studenten bis zum Professor. Die Titel dabei waren ebenso eindrucksvoll wie die Vorträge aus den Bereichen Technik, Wirtschaft und Gestaltung. „Ist das Kunst oder kann das was?“ und „Der vierte Aggregatzustand“ ließen das Publikum bereits tief blicken. Schließlich setzte sich Johanna Ender mit der textuellen Aufarbeitung ihres Forschungsprojektes durch.

Auf Platz 2 gelang Sophia Adam, gefolgt von Prof. Dr. Michael Schleicher auf Platz 3. Für reichlich Beifall, aufmerksames Zuhören und herzhaftes Lachen sorgten alle sieben Science Slammer mit ihren jeweils knapp zehnminütigen Beiträgen.

Übrigens: Der durch Siegerin Johanna Ender durch ihren Text bekannt gemachte Roboter ohne Käfig hört auf den Namen „Franka“ – und verschießt Seifenblasen. Wenn das mal keine Technik ist, auf die die Welt gewartet hat.

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