Timmendorf/Poel : Vom Wrackfund bis zur Jungfernfahrt

Die Kogge „Wissemara“
Die Kogge „Wissemara“

In einer Lesung gibt langjähriger Schiffbaukonstrukteur Herbert Tietböhl Einblicke in Wiederherstellung der Poeler Kogge

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23. September 2019, 05:00 Uhr

Eine Lesung zur Kogge „Wissemara“ wird es am Dienstag, 24. September, im Poeler Inselmuseum geben. Sie beginnt um 19 Uhr und steht unter dem Motto „Die Poeler Kogge – vom Wrackfund bis zur Jungfernfahrt“. In der etwa zweistündigen Lesung beschreibt Herbert Tietböhl alles vom Wrackfund über den Wiederaufbau bis zur heutigen Nutzung. Dabei wird der langjährige Schiffbaukonstrukteur auf der Wismarer Werft auch 80 Zeichnungen beziehungsweise Fotos präsentieren. Während der etwa 15-minütigen Pause kann die Chronik des Fördervereins Poeler Kogge Wismar „Poeler Kogge – Auf den Spuren der Hanse“ erworben werden.

In den Jahren 1997 und 1999 wurden durch starke Herbststürme erste Wrackteile an den Strand von Timmendorf auf der Insel Poel gespült. Ein Luftbild zeigte ein großes Wrack nahe der neuen Timmendorfer Mole. Kurz danach wurde das Wrack geborgen, analysiert und gesichert. Sein Kiefernholz stammt aus dem 14. Jahrhundert. Die Baltische Kogge ist entdeckt und soll durch einen Nachbau wieder neu entstehen. Der nun gegründete Förderverein „Poeler Kogge“ schaffte mit viel Engagement und großzügiger Förderung die Bauvoraussetzungen.

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