Investition : Volkspark in Gadebusch: Preise fürs Bauland steigen

Die Grundstückspreise am neuen Baugebiet „Am Volkspark“ werden sich erhöhen.
Die Grundstückspreise am neuen Baugebiet „Am Volkspark“ werden sich erhöhen.

Grundstücke liegen im Landschaftsschutzgebiet und müssen neu berechnet werden

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10. August 2015, 23:17 Uhr

Die Quadratmeterpreise für die zunächst 18 geplanten Grundstücke am Gadebuscher Volkspark werden sich erhöhen. Grund dafür seien zusätzlich Anträge, die gestellt werden müssen, da das Gelände im Landschaftsschutzgebiet liegt. Darüber informierte jetzt Gadebuschs Bauamtsleiterin Romy Elßner. Ursprünglich war von einem Preis von 65 Euro pro Quadratmeter ausgegangen worden.

Und die schlechten Nachrichten reißen noch nicht ab. Denn von den zuvor geplanten 18 Grundstücken bleiben derzeit nur noch zwölf übrig. Das heißt, dass von den genau 18 Bewerbern sechs nicht berücksichtigt werden können, erklärte Elßner. Grund sei die neue Ordnung der Grundstücke, deren daraufliegenden Häuser nun einen Abstand von 30 Meter zur Waldkante haben müssen. Auch eine Abrodung des Waldes verbiete das Gesetz. „Das alles verlangt das Gesetz im Landschaftsschutzgebiet. Auf etwas anderes ließ sich die oberste Forstbehörde nicht ein“, erklärte Romy Elßner.

Nun soll die Reihenfolge der eingereichten Bewerbungen um die Grundstücke entscheiden, wer am Gadebuscher Volkspark bauen dürfe und wer nicht. „Da sich die Quadratmeterpreise erhöhen werden, gehe ich davon aus, dass einige ihre Bewerbung zurückziehen und am Ende die Grundstücke aufgeteilt werden können“, sagte die Bauamtsleiterin. Eine Erhöhung um etwa 15 Euro pro Quadratmeter seien für die 600 bis 900 Quadratmeter großen Grundstücke nun realistisch, erklärte Elßner. Gebaut werden dürfte dann allerdings nach freier Wahl. „Wir werden alles zulassen, egal ob ein- oder zweigeschossig. Es können auch sogenannte ,Architektenhäuser’ gebaut werden“, erklärte Romy Elßner. Erreichen wolle man damit eine etwas höherwertige Bauweise.

Probleme könne es laut der Bauamtsleiterin bei einem Grundstück in der unmittelbaren Nähe zum Sportplatz geben. Die Pfiffe des Schiedsrichters während des Wettkampfbetriebes müssen die neuen Eigentümer in Kauf nehmen. Allerdings habe das keinen Einfluss auf die Lärmbelästigung, da die Spielzeiten außerhalb der für ein Lärmschutzgutachten genutzten Zeiten liegen, sagte Elßner. Begonnen werden soll mit den Erschließungsarbeiten im Frühjahr 2016. Bis dahin sollen alle Anträge eingereicht und genehmigt worden sein. Zum Ende des Jahres 2016 könnten dann die ersten Häuslebauer am Volkspark eingezogen sein.

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