Gadebusch : Volkshochschule am neuen Standort

<strong>Alle packen mit an:</strong> Carmen Gramm, Volkshochschulmitarbeiterin und Roland Hollmann, Kreisvolkshochschulleiter helfen beim Kisten hochtragen. <fotos>Marie Boywitt</fotos>
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Alle packen mit an: Carmen Gramm, Volkshochschulmitarbeiterin und Roland Hollmann, Kreisvolkshochschulleiter helfen beim Kisten hochtragen. Marie Boywitt

Seit gestern ist die Gadebuscher Kreisvolkshochschule in der Fritz-Reuter-Straße geschlossen. Der neue Sitz, in der Agnes-Karll-Straße 20, steht dann ab Donnerstag für Interessierte offen. Der Umzug findet heute statt.

svz.de von
16. Januar 2013, 09:38 Uhr

Gadebusch | Viel Aufregung und Tumult herrschte gestern Morgen im Gymnasium von Gadebusch. Umzugskartons und Schränke wurden die Treppen hochgetragen und aufgebaut bzw. ausgeräumt. Seit gestern ist die Kreisvolkshochschule in der Fritz-Reuter-Straße 15 offiziell geschlossen. Der neue Sitz, in der Agnes-Karll-Straße 20, steht ab Donnerstag dann offiziell für Interessierte offen. Der große Umzug findet heute statt. "Dann sind es nur noch Kleinigkeiten, damit wir schnell wieder zur Normalität übergehen können", erklärte Robert Hollmann, Leiter der Kreisvolkshochschule.

Laut Schulleiter Ingolf Litzner stehen der Volkshochschule in dem Gadebuscher Gymnasium dann zwei feste Räume zur Verfügung. Außerdem bekommt die Volkshochschule zwei weitere Unterrichtsräume, die in Doppelnutzung fallen sowie ein Kunstraum und die Sporthalle (ebenfalls in Doppelnutzung). Darüber hinaus hat die Volkshochschule nun ein neu gestaltetes Computer-Kabinett. "In Gadebusch haben wir jetzt neue, energiesparende Computer, bei denen die Technik auf dem neusten Stand ist. Die alten Rechner kommen nach Wismar", sagt Hollmann.

"Durch die Kreisgebietsreform musste sich der Landkreis Gedanken um Einsparungen bei der Kreisvolkshochschule und den Arbeitsstellen machen", erklärte Gudrun Sturmheit, Fachdienstleiterin für die Bereiche Bildung und Kultur. So teilt sich auch die Arbeitsstelle in Grevesmühlen ein Gebäude mit einem Gymnasium und einer Musikschule. Durch diese Lösung können alle Arbeitsstellen bleiben, eine in Wismar und die andere in Grevesmühlen. Die Standorte profitieren sogar ein bisschen von dem Umzug: "Einige Sachen, vor allem Schränke und Stühle kommen nach Wismar, weil wir hier in Gadebusch weniger Räume haben und in Wismar könne wir diese austauschen oder auch einlagern. In Grevesmühlen dagegen sind wir bestens ausgerüstet", so Hollmann. Beispielsweise kommt der Brennofen aus der Fritz-Reuter-Straße nach Wismar, denn in dem Kunstraum des Gymnasiums Gadebusch ist bereits einer vorhanden. "Dadurch können wir den Bürgern in Wismar ein größeres Angebot zur Verfügung stellen", sagte Sturmheit. Der neue Standort besitze auch andere Vorteile, so beispielsweise die Sporthalle. In der Fritz-Reuter-Straße sei lediglich ein kleiner Gesundheitsraum für die vielfältigen Sportkurse gewesen, in der Agnes-Karll-Straße stattdessen sei nun eine richtige Sporthalle, mit viel Platz und einem guten Sanitärbereich, meint Sturmheit. Jedoch bedarf es noch einer guten Kommunikation mit den Vereinen, die die Halle ebenfalls nutzen, damit niemand auf seine Trainingszeiten verzichten muss.

Die Gadebuscher müssen sich aber keine Sorgen um das Kurs-Programm machen. Bereits gestern Abend fand ein Kurs in den neuen Räumlichkeiten statt und auch heute stehen die üblichen Kurse Interessierten offen - nun am neuen Standort. Und nach den Winterferien geht es dann auch wieder los mit vielfältigen Sportkursen und anderen Angeboten.

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