Leerzug in Gadebusch : Volkshochschul-Gebäude: Kein Käufer in Sicht

<fettakgl>Der Landkreis Nordwestmecklenburg </fettakgl>hoffte bislang vergeblich auf einen Kaufinteressenten für das VolkshochschulGebäude in Gadebusch.  <foto>Michael Schmidt</foto>
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Der Landkreis Nordwestmecklenburg hoffte bislang vergeblich auf einen Kaufinteressenten für das VolkshochschulGebäude in Gadebusch. Michael Schmidt

Der geplante Verkauf des Kreisvolkshochschul-Gebäudes in Gadebusch entwickelt sich schwieriger als erwartet. "Die erste Ausschreibung ist erfolglos verlaufen", erklärte gestern Pressesprecherin Petra Rappen.

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03. Januar 2013, 09:48 Uhr

Gadebusch | Der geplante Verkauf des Kreisvolkshochschul-Gebäudes in Gadebusch entwickelt sich schwieriger als erwartet. "Die erste Ausschreibung ist erfolglos verlaufen", erklärte gestern Pressesprecherin Petra Rappen. Nach ihren Angaben erfolgt ein zweiter Versuch. Interessenten haben demnach bis zum 1. März die Möglichkeit, ein Angebot mit aussagefähigem Nutzungskonzept beim Landkreis einzureichen. "Die Veräußerung erfolgt meistbietend", so Kreis-Pressesprecherin Petra Rappen.

Das Gebäude mit einer Nutzungs fläche von 580 Quadratmetern befindet sich auf einem 1000 Quadratmeter großen Grundstück. Der Verkehrswert der Liegenschaft in der Fritz-Reuter-Straße 15 liegt bei 200 000 Euro. Das geht aus einem Gutachten hervor, das im Januar vergangenen Jahres erstellt wurde.

Von dem Verkauf erhofft sich der Landkreis neben Geldeinnahmen eine effektivere Nutzung von Landkreis-Immobilien. So soll die Volkshochschule künftig ihren Sitz im Gadebuscher Gymnasium haben, dessen Träger der Landkreis ist. Trotz des Standortwechsels sei Gadebusch als Arbeitsstelle der Kreisvolkshochschule sicher. Hier würden auch in Zukunft Angebote ent sprechend der Nachfrage unterbreitet, stellte zuletzt Kerstin Weiss vom Landkreis Nordwestmecklenburg klar. Aus Sicht von Gadebuschs stellvertretendem Bürgermeister Wolfgang Joop wäre der Verkauf des Volkshochschul-Gebäudes allerdings ein Verlust. Denn das bis heute genutzte Haus verfüge über eine Reihe von Fachräumen, die spezielle Angebote ermöglichten. Diese seien am neuen Standort nicht ohne Weiteres zu bekommen.

Der Kreis hält an dem Standortwechsel fest. "Am 15. Juni soll der Umzug erfolgen", sagte gestern Kreis-Pressesprecherin Petra Rappen.

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