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Mecklenburger fliehen mit Waffen an Bord : Vier Polizisten bei Verfolgungsfahrt verletzt

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Bei einer Verfolgungsfahrt in Lübeck sind vier Polizisten verletzt worden, einer davon schwer. Die Beamten hatten in der Nacht ein Auto mit zwei Männern kontrollieren wollen - diese fuhren aber einfach weiter.

svz.de von
erstellt am 12.Dez.2012 | 07:14 Uhr

Lübeck | Bei einer Verfolgungsfahrt in Lübeck sind vier Polizisten verletzt worden. Die Beamten hatten in der Nacht zum Mittwoch ein Auto mit zwei Männern kontrollieren wollen - diese fuhren aber einfach weiter, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Lübeck. Die 28 und 27 Jahre alten Autofahrer aus der Umgebung von Grevesmühlen brausten zur A1 Richtung Hamburg davon. An der Anschlussstelle Lübeck-Moisling gelang es der Polizei, die beiden Männer zu stoppen. Bei der Verfolgungsfahrt wurden vier Polizeibeamte verletzt, einer davon schwer.

Im Kofferraum des Fluchtfahrzeugs fand die Polizei Waffen und waffenähnliche Gegenstände wie eine Machete und einen Teleskopschlagstock. Fahrer und Beifahrer wurden vorläufig festgenommen. Der Beifahrer befinde sich inzwischen wieder auf freiem Fuß, sagte der Polizeisprecher am Mittwochvormittag.

Auf ihrer Flucht vor der Polizei ignorierte der 28 Jahre alte Fahrer sowohl die Haltezeichen der Polizei als auch eine rote Ampel und eine geschlossene Schranke an einer Tunneleinfahrt. Außerdem rammte der Fahrer mehrere der 14 Streifenwagen, die an der Verfolgung beteiligt waren. Beide Männer seien polizeilich noch nicht in Erscheinung getreten, sagte der Sprecher. Warum sie sich der Kontrolle entziehen wollten, ist nicht bekannt. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen, das Ergebnis lag zunächst nicht vor.

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