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Bilder aus Mecklenburg : Vier Malerinnen, eine Ausstellung

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Im Centertreff MEZ Gägelow sind bis zum 8. Februar Bilder unter dem Motto „Freud und Leid unter Mecklenburger Himmel“ ausgestellt

svz.de von
erstellt am 29.Jan.2014 | 00:00 Uhr

Vier Malerinnen stellen jetzt im Centertreff des MEZ-Gägelow aus. Ihre Ausstellung „Freud und Leid unter Mecklenburger Himmel“ ist bis zum 8. Februar zu sehen. Sie ist nicht düster, die Ausstellung der vier Frauen. Sie ist so, wie die Region, in der sie leben. Mal stürmisch und karg, mal leuchtend. Susanne von Keyserlingk, Karin Wagner, Heike Ahrens (Künstlername HeLa) und Margrit Hintsche (alias Mara Pawe) stellen aus. Auch wenn die vier Frauen aus der Gegend um Schwerin und Gadebusch mit ihren jeweiligen Biogr¬fien höchst verschieden sind, vereint werden sie durch die Leidenschaft für die Malerei. „Malerei ist mein Lebensweg“, so Heike Ahrens. Als einzige der Damenrunde sieht sie die Malerei nicht nur als Hobby, sondern auch als Beruf an.

Kennen gelernt haben die Frauen sich bei gemeinsamen Malkursen zur Ölmalerei. Das Öl verbindet und zieht sich mit den Landschaften als roter Faden durch die Ausstellung, auch wenn jede der Frauen die eigene künstlerische Handschrift entwickelt hat. Karin Wagner, pensionierte Lehrerin für Biologie und Chemie aus Schwerin, lässt sich von der „Ostseeküste im Herbst“ inspirieren, fängt das Besondere der Landschaft ein. Sie hat die „Nordlichter auf Schwerin“ eingefangen, dazu einen Straßenzug der „Kleinstadt Gadebusch“. Viele Stillleben zeigt sie. Eine klassische, ruhige Art der Malerei. D¬neben der „Streetdance“, der Straßentanz von Margrit Hintsche in einer kräftigeren Farbigkeit, mit viel Leben und Bewegung. Die Chemikerin interessiert sich seit 1984 für die Malerei, hat Kurse belegt, ausgestellt und sogar Auftragsarbeiten angenommen. „Kunst gehört zu meinem Leben“, sagt sie. „Der Drang, etwas Kreatives zu schaffen, ist bis heute ungebrochen“, so Margrit Hintsche.
Die Bilder von Heike Ahrens fallen besonders durch ihre ungewöhnliche „Rahmung“ auf. Die Schwerinerin hat aus der Not – Rahmenmangel – eine Tugend gemacht, hat dicke Pappe dunkel angemalt und zum Rahmen zusammen genagelt. Die Leinwände darauf sehen modern und gleichzeitig edel aus. Ihre Landschaften sind reduzierter, energiegeladener. Viel feiner, auch leuchtender die Bilder von Susanne von Keyserlingk. Lebendige Landschaften voller Farbe und Leichtigkeit. Die Gebrauchsgrafikerin und spätere Kunsttherapeutin hat mit dem MEZ Gägelow eine ganz besondere Verbindung, sie hat 1992 die Dekoration zur Centereröffnung gestaltet.

Centermanagerin Karina Stenker war besonders stolz, das in der ersten Ausstellung für 2014 Künstlerinnen und Hobbymalerinnen aus der weiteren Region ausstellen. „Im nächsten Jahr kommen Künstler aus Lübeck, Mölln und Ratzeburg“, erzählte sie.



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