Berliner Treppenlauf : Vier auf dem Weg nach ganz oben

<p>Bezwangen das 110 Meter hohe „Park Inn“: Florian Rathsmann und Stephan Dau. Foto: Margitta Müller</p>
1 von 2

Bezwangen das 110 Meter hohe „Park Inn“: Florian Rathsmann und Stephan Dau. Foto: Margitta Müller

Feuerwehrleute aus Gadebusch, Lützow und Schildetal bezwangen beim Berliner Treppenlauf 110 Meter hohes Hotel

svz.de von
11. Mai 2017, 12:00 Uhr

39 Stockwerke, 770 Stufen, 110 Höhenmeter – der „Berlin Firefighter Stairrun“ ist nur etwas für die Härtesten unter den Feuerwehrleuten. Ein Treppenlauf auf die Aussichtsplattform des am Alexanderplatz gelegenen Hotels „Park Inn“ unter kompletter bis zu 40 Kilogramm schwerer Schutzausrüstung und mit angeschlossenem Atemschutzgerät. Am Start auch das Team „Die Opferklopfer“ mit Florian Rathsmann und Stephan Dau von den Feuerwehren Schildetal/Lützow sowie Felix Morgenroth und Rene Hildebrand als Team „NWM Finest“ von der Feuerwehr Gadebusch.

300 Meter vom Hotel entfernt starteten die Zweier-Teams, angefeuert von vielen Zuschauern, im Abstand von 30 Sekunden. Bis zur 20. Etage nur Treppen, nichts als Treppen. Dann über einen Flur auf die andere Seite des Hotels und bis zur 39. Etage wieder nur Treppen. Der zweite durch das Ziel laufende Wettkämpfer eines Teams betätigt einen Taster, um die Wettkampfzeit anzuhalten. Für das Schildetal-Lützower Team blieb die Uhr nach 13 Minuten und 55,3 Sekunden stehen. Neun Sekunden mehr benötigten die Gadebuscher.

740 Feuerwehrleute aus Deutschland, den USA, Dänemark, Österreich, Frankreich, Belgien, der Schweiz, Italien, Tschechien, Luxemburg und Polen waren beim diesjährigen Berliner Treppenlauf dabei. Vertreter freiwilliger Wehren, von Berufs-, Flughafen- oder Bundeswehr-Feuerwehr. Jugendteams, Oldies, reine Männer- oder Frauen- sowie gemischte Mannschaften. Nach 5:41 Minuten verteidigten die Vorjahressieger aus Polen ihren Titel und stellten zusätzlich einen neuen Rekord auf.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen