badewannenregatta : Verrücktes Rennen auf dem Teich

Frau über Bord: Rosi und Sybille bekamen sich dermaßen in ihre künstlichen Haare, dass eine der Grazien notgedrungen baden ging. Fotos: Holger Glaner
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Frau über Bord: Rosi und Sybille bekamen sich dermaßen in ihre künstlichen Haare, dass eine der Grazien notgedrungen baden ging. Fotos: Holger Glaner

Gut 450 Besucher strömten am Wochenende zur 19. Badewannenregatta nach Pokrent. Neuendorfer Junior-Team siegte

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16. August 2015, 23:31 Uhr

Wie abgefahren ist das denn? Sie kamen im Storchennest, auf dem Rücken vom weißen Hai, mit Motorrad oder aber in der Schuldenfalle. – Herzlich willkommen zur 19. Badewannenregatta in Pokrent!

Neun Teams – sechs weniger als noch im Vorjahr – traten in diesem Jahr gegeneinander an. Gewillt, am schnellsten zweimal den Dorfteich-Parcours zu umrunden, möglichst nicht im Wasser zu landen und den traditionsreichen Ort des Geschehens als Sieger zu verlassen. Ein Kunststück, das Oskar Setzekorn im vergangenen Jahr gelang. In der Neuauflage des feuchten Vergnügens indes hatte der Titelverteidiger zwar die bewundernden Blicke – er kam auf einem schwimmfähigen Motorrad – der gut 450 Besucher auf seiner Seite, schneller waren aber andere. Denn Finn und Tarek Robrahn ließen der Konkurrenz keine Chance. „Der weiße Hai“ aus Neuendorf machte seinem Namen alle Ehre und vernaschte die Konkurrenz gleich reihenweise. Lediglich die „Grazien – einfach unverbesserlich“ konnten da noch mithalten. Doch mit einer Gesamtlaufzeit von 3 Minuten und 15 Sekunden sah das Dreigestirn Pia Klaiber, Anne Meyer und Jennifer Blodau die Rückenflosse des 2 Minuten und 55 Sekunden schnellen weißen Hais auch nur noch von hinten.

Natürlich gab es zur Freude der sensationshungrigen Zuschauer auch den einen oder anderen Abflug in den gerade mal hüfthoch tiefen Teich. Am spektakulärsten wohl der von „Rosi + Sybille gegen Gerd“. Die beiden wohlgeformten Grazien aus Pokrent bekamen sich gegen Ende ihrer zweiten Rundfahrt dermaßen in ihre künstlichen Haare, dass nach einer kurzen, aber heftigen Rangelei die schwächere über Bord ging und das rettende Ufer schwimmend erreichen musste.

Wie gesagt, ein Riesengaudi für Jung und Alt, das von Ponyreiten, Hüpfburg, Kletterwand, Kinderkarussel sowie kulinarischen Freuden ergänzt wurde und am Abend beim Tanz unter Bäumen seinen Abschluss fand. „Wir haben noch bis tief in die Nacht getobt“, sagte Ricarda Pelzner, deren Frauensportgruppe das Spektakel seit 1996 organisiert.

Fazit: Große Klasse auf kleinem Dorfteich.

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