Kommentar : Vermeidbare Blamage

Zum Artikel: "Stadt lädt Neonazi zum Empfang"

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19. Juni 2015, 00:00 Uhr

Dass ein Neonazi zu einem Empfang eingeladen wird, ist schlichtweg peinlich. Niemand dürfte dies besser wissen als Bürgermeister Thomas Beyer und Bürgerschaftspräsident Tilo Gundlack. Seit Jahren kämpfen sie in ihrer Stadt gegen Rechtsextremismus an und erinnern zum Beispiel mit der Aktion „Stolperstein“ an die Opfer des menschenfeindlichen NS-Regimes. Und nun das: Ein Neonazi umringt von Lokalprominenz in der einst zerbombten St. Georgenkirche. Mit etwas mehr Sorgfalt beim Blick auf die Einladungsliste hätte dies verhindert werden können – und müssen. Dann wäre der Hansestadt diese Blamage erspart geblieben.

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