Gadebusch : Verkehrsinsel bremst Busse aus

Die Verkehrsinsel am Bahnübergang Wismarsche Straße muss weichen. Erst dann wird ein Linksabbiegen der Busse in Richtung Ratzeburg, Lübeck und Schwerin möglich.
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Die Verkehrsinsel am Bahnübergang Wismarsche Straße muss weichen. Erst dann wird ein Linksabbiegen der Busse in Richtung Ratzeburg, Lübeck und Schwerin möglich.

Stadt verhandelt mit Bahn über Abriss von Bauwerk zum Fahrplanwechsel im August. Haltepunkt am Bahnhof außer Betrieb

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15. Juli 2015, 21:00 Uhr

Er ist schmuck, hat eine gute Lage und wertet das Bahnhofsgelände auf. In Funktion befindet sich der neue Busbahnhof allerdings nicht. Seit acht Monaten verfügt Gadebusch über diesen in direkter Nachbarschaft zur Bahn. Was fehlt, sind die Reisenden, die den neuen Knotenpunkt nutzen. Grund: Von einander unabhängig durchgeführte Bau- und Nahverkehrsplanungen erschweren die Einbindung des 300 000-Euro-Projektes. „Es wäre sehr bedauerlich, wenn sich herausstellen sollte, dass der Busbahnhof sich als eine Fehlinvestition erweist und sich nicht für den Bürger auszahlt“, sagt Stadtvertreterin Ingrid Schafranski.

Sie äußert ihre und Befürchtungen zahlreicher Gadebuscher, die auf eine Ausschilderung und Nutzung des Areals warten. Bislang Fehlanzeige: Die Fahrzeuge der Busunternehmen fahren nach wie vor die Haltestelle Fritz-Reuter-Straße an.

Auch der Landkreis sieht kaum Chancen, den von Gadebusch geplanten Busbahnhof in den Verkehrsfluss einzubinden: „Hierfür ist erforderlich, dass die verkehrsleittechnischen Voraussetzungen geschaffen werden.“ Das bedeutet: Die Verkehrsinsel am Bahnübergang Wismarsche Straße muss verschwinden. Erst dann wird ein Linksabbiegen in Richtung Ratzeburg und Schwerin möglich.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der SVZ vom 16. Juli und im ePaper.

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