Unterricht einmal anders: Didgeridoo im Klassenraum

Matthias Guse, Vater eines Viertklässlers, gab Grundschülern in Gadebusch einen spannenden Einblick in eine ferne Welt.
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Matthias Guse, Vater eines Viertklässlers, gab Grundschülern in Gadebusch einen spannenden Einblick in eine ferne Welt.

Matthias Guse berichtete Viertklässlern in englischer Sprache von seiner einjährigen Weltreise

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05. März 2015, 00:01 Uhr

Einen spannenden Einblick in eine ferne Welt haben Gadebuscher Schüler im Englischunterricht erhalten. So berichtete Matthias Guse von seiner einjährigen Weltreise. Er durchkreuzte 17 Länder und benötigte neun Monate, um das Ziel Australien zu erreichen. Dort trampte er dann knapp drei Monate durchs Land (den Kontinent).

Den Schülern in Gadebusch hatte Matthias Guse extra etwas mitgebracht. So spielte er Didgeridoo, stellte den Schülern das Telefon der Aborigines vor und zeigte einen Bumerang.

Die Aufgabe der Mädchen und Jungen war es, die gehörten englischen Wörter aufzuschreiben und wenn möglich zu übersetzen. Multitasking war also gefragt – hören, schreiben, übersetzen, sehen was beim Beamer läuft, was an der Tafel passiert. Mit Zettel und Stift, darauf Datum, Überschrift und einer Tabelle mit zwei Spalten (englisch - deutsch) ging es los.

Matthias Guse hat versucht, den Viertklässlern ein Stück im Englischunterricht zu helfen. Denn eine Sprache lernt man nicht nur mit Vokabeln. Sie zu hören und selber versuchen zu sprechen sei auch ganz wichtig, sagt Guse.

Ob das Schule macht oder wie man die Eltern anders einbeziehen kann, dass entscheiden übrigens die Schule und die Eltern zusammen. So viel steht schon jetzt fest: Matthias Guse war erstaunt, was und vor allem wie viel die Schüler verstanden bzw. übersetzt haben.

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