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Gadebusch-Rehnaer Zeitung

18. November 2017 | 09:40 Uhr

hauptausschuss gadebusch : Unruhe um Schützenhaus

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Hauptausschuss uneinig über Beauftragung eines Planungsbüros zur Sanierung des Gebäudes

svz.de von
erstellt am 01.Dez.2015 | 17:58 Uhr

Überraschung auf der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses der Stadt Gadebusch: Die anwesenden sieben Mitglieder zeigten sich uneinig über die Beauftragung eines Planungsbüros zur Ermittlung der notwendigen Erhaltungsmaßnahmen für das alte Schützenhaus Am Volkspark. Während drei Mitglieder sich dafür entschieden, stimmten drei zu, einer enthielt sich.

„Damit ist der Antrag abgelehnt“, stellte die Vorsitzende des Hauptausschusses, Ingrid Schafranski, fest. Noch vor wenigen Wochen im Finanzausschuss war von ihr selbst dieser Antrag eingereicht worden. Hier stimmte man dem zu. Der Hauptausschuss sah eine zu große Kostensumme und lehnte ab. „Die Ausschüsse sind lediglich empfehlende Ausschüsse, entschieden wird letztendlich auf der Stadtvertretersitzung“, erklärte die stellvertretende Bürgermeisterin. Die wird in zwei Wochen tagen und den Antrag ebenfalls auf dem Tisch haben. „Ich bin gespannt, wie das ausgeht. Aber irgendwann muss man diese Diskussion auch abschließen. Nach Möglichkeit im Sinne unserer Vereine“, sagte sie.

Dennoch konnte sich die Ausschussvorsitzende über klare Bekenntnisse zum Verkauf des Schützenhauses auf der Versammlung freuen. Christoph Struck, Inhaber eines Ingenieurbüros und Ausschussmitglied, sagte: „Das Haus wird definitiv nicht verkauft. Sollten wir einen Ersatz für die Vereine finden, kann man darüber nachdenken.“

Auch Günter Blankenberg zeigte sich nicht erfreut über die lange Diskussion über das alte Schützenhaus. „Wir müssen für unsere Vereine was machen und nicht immer nur reden. Einem Verkauf würde ich nie zustimmen“, sagte er. Ingrid Schafranski, deren Antrag wenige Augenblicke später die Mehrheit versagt blieb, zeigte sich erleichtert: „In so einer Deutlichkeit hatte ich das bisher noch nie gehört. Das stimmt mich froh“, sagte die Gadebuscherin. Sie hoffe jetzt auf die Stadtvertreter, dass Finanzen für die Beauftragung eines Planungsbüros zur Verfügung gestellt werden und man sich später Stück für Stück an die Sanierung des Schützenhauses machen könne. Die Schrotttrommler und der Chor ohne Namen würden es begrüßen, endlich einen nicht mehr diskutierten Treffpunkt ihr Eigen nennen zu können.

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