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Stöllnitzer Landfrauen : Ungewöhnliches Jubiläum gefeiert

vom
Aus der Redaktion der Gadebusch-Rehnaer Zeitung

Stöllnitzer Landfrauen luden zum bereits 22. Flohmarkt innerhalb von elf Jahren ein und feierten den Karnevalsauftakt

Ein etwas anderes Jubiläum feierten die Stöllnitzer Landfrauen am Sonnabend im Dorfgemeinschaftshaus. Hierher luden sie zum 22. Mal zu einem Flohmarkt ein.

„Das alleine ist natürlich kein Jubiläum“, erklärte die Vorsitzende der Stöllnitzer Landfrauen, Heidrun Rickert. „Aber wir haben 2006, also genau vor elf Jahren um 11.11 Uhr unseren ersten Flohmarkt veranstaltet“, sagte sie. Die Zahlen 22 und 11 hielten die 21 Frauen nun für angemessen, ein kleines Jubiläum zu feiern und mit einem Glas Sekt anzustoßen.

Das wollten sich auch mehr als 30 Anbieter nicht entgehen lassen. Sie hatten neben zahlreicher Kleidung und Spielsachen auch selbstgemachte Marmelade, Kunsthandwerk oder altes Geschirr dabei. „Ich habe mir ein Glas Holunderblütenmarmelade gekauft. Selbstgemacht, schmeckt das immer besser, als wenn man die Marmelade im Supermarkt kauft“, erzählte Hartmut zur Kammer. Der 61-Jährige war mit seiner Frau extra aus Lüttow bei Zarrentin gekommen, um sich die Angebote anzusehen und das eine oder andere Stück Torte zu essen. Denn davon war reichlich vorhanden. „Jeder Standbetreiber muss eine Torte als Gebühr entrichten. Der Verkauf dieser Torten bildet unsere Einnahmen“, erklärte Heidrun Rickert. Wer sich lieber an deftigem Essen versuchen wollte, hatte die Möglichkeit, sich einen Steckrübeneintopf zu sichern, musste dabei aber schnell sein. „Wir hatten 40 Liter Steckrübeneintopf gekauft, leider war der um 12 Uhr alle“, sagte die Vorsitzende. Dennoch kamen die vielen Gäste und Standbetreiber auf ihre Kosten. Hunderte schauten vorbei und erstanden die angebotenen Waren. „Der Aufwand ist für so einen Flohmarkt immer sehr hoch. Künftig machen wir das nur noch einmal im Jahr im November“, kündigte Rickert an.

Maik Freitag

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