Haftbefehl : Unfallfahrer stand unter Drogeneinfluss

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW Golf zusammengedrückt.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW Golf zusammengedrückt.

Nach einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang bei Gadebusch ist gegen den Unfallfahrer Haftbefehl wegen Fluchtgefahr erlassen worden.

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03. September 2014, 21:00 Uhr

Der schwere Verkehrsunfall mit Todesfolge auf der B 104 am Abzweig Möllin beschäftigt Polizei und Staatsanwaltschaft. Wie die Polizeiinspektion Wismar auf Nachfrage der SVZ mitteilte, stand der 21-jährige Fahrer unter Drogeneinfluss. Laut Polizeipressesprecher André Falke verlief der Drogenvortest positiv: „Es wurde eine Beeinflussung von Cannabisprodukten festgestellt.“ Nach SVZ-Recherchen untersuchten Polizeibeamte mit Drogenspürhunden den Audi des Unfallverursachers. Fahrer und Beifahrer kamen nach dem Unfall in Gewahrsam. Der 25-jährige Beifahrer befindet sich inzwischen wieder auf freiem Fuß. „Für den Fahrer des Wagens wurde hingegen Haftbefehl wegen Fluchtgefahr erlassen“, sagt Oberstaatsanwalt Stefan Urbaneck.

Beim Unfallverursacher und seinem Beifahrer handelt es sich um zwei schwedische Staatsbürger mit Wurzeln in der Türkei. Nach SVZ-Informationen befanden sie sich auf der Heimreise nach Schweden.

Drogeneinfluss und überhöhte Geschwindigkeit führten womöglich am Dienstag gegen 13.15 Uhr zum Auffahrunfall auf der B 104 zwischen Gadebusch und Rehna. Dort wollte eine 60-jährige Frau mit ihrem VW Golf in Richtung Möllin abbiegen. Der 21-jährige Unfallverursacher konnte anscheinend sein Fahrzeug nicht unter Kontrolle bringen und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf.

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