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Tierschutzklage : Unfall auf der Autobahn hat juristisches Nachspiel

vom
Aus der Onlineredaktion

Tierschutzorganisation klagt gegen Verantwortliche des Tiertransports.

svz.de von
erstellt am 25.Okt.2017 | 21:00 Uhr

Wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und gegen die Tierschutztransportverordnung hat die Tierrechtsorganisation Peta Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Schwerin gegen die Verantwortlichen eines Schweinelaster-Unfalls eingereicht.

Bei dem Unfall am 17. Oktober kamen rund 100 Mastschweine zu Tode oder mussten vor Ort eingeschläfert werden. Der 21-jährige Fahrer kam zuvor aus bisher ungeklärten Gründen von der Fahrbahn ab und kippte um. Die Bergung der Tiere dauerte mehrere Stunden. Für Tiere seien Transporte stets mit Risiken verbunden. Sie würden unter Hunger und Durst leiden und seien erdrückender Enge sowie Temperaturschwankungen ausgesetzt. Das Verletzungsrisiko in den Transportern sei enorm, heißt es von Seiten der Tierschutzorganisation. „Schonende Tiertransporte gibt es nicht. Bei Unfällen sterben Schweine, Rinder, Hühner oder Puten qualvoll und langsam. Körperteile werden eingequetscht oder brechen. Die empfindlichen Tiere geraten in Panik, erleiden Kreislaufzusammenbrüche oder Herzinfarkte“, so Lisa Wittmann, Agrarwissenschaftlerin und Fachreferentin für Tiere in der Ernährungsindustrie bei Peta.

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