Lese-Nacht : Türen schließen und genießen

Martina Torner lädt ihre Leser ein, sich einmal ganz in Ruhe bei einem Glas Wein und im Kreis von Freunden oder Kollegen in der Gadebuscher Stadtbibliothek umzuschauen.
Martina Torner lädt ihre Leser ein, sich einmal ganz in Ruhe bei einem Glas Wein und im Kreis von Freunden oder Kollegen in der Gadebuscher Stadtbibliothek umzuschauen.

Stadtbibliothek Gadebusch bietet ihren Lesern einen besonderen Abend: Mit Wein und Snack ganz privat in den Regalen stöbern

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28. März 2015, 00:29 Uhr

Manchmal gibt es Träume, die sich tatsächlich irgendwann erfüllen. Haben Sie sich auch schon einmal heimlich gewünscht, die Bücherei ganz für sich allein zu haben? Ohne dass der Nächste einem schon über die Schulter guckt, nach dem gleichen Buch greift oder nebenan laut irgendwelche Gespräche geführt werden? Einmal Zeit zu haben, ganz in Ruhe zwischen den Regalen entlang zu wandern, hier und dort ein Buch anzulesen und sich mit einem Glas Wein in der Hand über die neuesten Entdeckungen zu freuen?

Das möchte Martina Torner den Gadebuscher Bibliotheksnutzern ab Mai anbieten. „Ich hatte gehört, dass Buchhandlungen in Süddeutschland so einen Abend manchmal anbieten und dachte: Warum nicht auch in der Bücherei“, erzählt die Leiterin der Bibliothek. Tür schließen und genießen, lautet das Motto. Donnerstags oder freitags in der Zeit von 19 bis 22 Uhr können Bücherfans dann stöbern, lesen und sich inspirieren lassen. Ganz allein, gemeinsam mit der Familie oder mit Freunden. Die Lesenacht kostet fünf Euro pro Person.

Martina Torner richtet an diesem Abend ein kleines Ambiente her. „Eine Ecke für sich, die sich etwas von der Bibliothek an sich löst.“ Wein und Knabbereien stehen bereit. Ein netter Abend soll es werden. Und ein exklusiver dazu. „Ich werde die Termine begrenzen, es soll auch ein bisschen etwas Besonderes bleiben.“ Auf fünf bis sechs solcher Bibliotheks-Nächte in diesem Jahr können sich die Gadebuscher freuen. Termine können ab Mai in der Bücherei gemacht werden. Und wer sich schon immer einmal heimlich gewünscht hat, die Bücherei ganz für sich allein zu haben, muss schnell sein. „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“, sagt die Bibliotheksleiterin.

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