Rehna will neues Bauland schaffen : "Tricotaland" bald Wohngebiet

<fettakgl>Leerstand:</fettakgl> Die ehemalige Tricotahalle soll weichen. Die Stadt würde Platz für neue Bauflächen erhalten.<fotos>volker bohlmann</fotos>
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Leerstand: Die ehemalige Tricotahalle soll weichen. Die Stadt würde Platz für neue Bauflächen erhalten.volker bohlmann

Auf der Fläche der ehemaligen Tricotahalle in Rehna soll ein neues Wohngebiet mit etwa 13 Grundstücken entstehen. Der neue Bauplan, der 14. mittlerweile, wurde am Donnerstag vorgestellt.

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15. März 2013, 08:59 Uhr

Rehna | Auf der Fläche der ehemaligen Tricotahalle soll ein neues Wohngebiet mit etwa 13 Grundstücken entstehen. Die Größe der Grundstücke variiert dabei zwischen ca. 550 und 800 Quadratmetern. Dieser neue Bauplan, der 14. mittlerweile, wurde am Donnerstagabend bei der Stadtvertreterversammlung in Rehna vorgestellt. Wie Sybille Wilke von der Stadtplanung erörterte, sollen auf den Planstraßen keine Fußgängerwege für das Wohngebiet vorhanden sein. "Diese beiden Straßen werden als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen, so wie das auch in anderen Neubaugebieten der Fall ist", erklärte die Stadtplanerin. Dieses bauliche Vorhaben sorgte aber nicht für eine große Diskussion, sondern vielmehr die Entscheidung gegen eine Regelung der Hausdachfarbe. Stadtvertreter Martin Reininghaus: "Wenn es keine klare Regelung gibt, dann sehen wir nachher neben unserer schönen Altstadt mit den rotfarbigen Dächern ein blaues oder gelbes Dach - das Bild der Stadt wird entstellt." Ein Argument der Stadtvertreter war hierbei, dass jemand, der für 200 000 Euro ein Haus baut, dieses auch nach eigenen Vorstellungen bauen solle. Sybille Wilke erklärte dazu, dass eine solche Regelung im Entwurf vorhanden war, jedoch in einer internen Runde im Amt mit dem Bürgermeister abgelehnt wurde. Der Bauausschuss schien davon keine Kenntnis zu haben. Martin Reininghaus beantragte nun über die neue Festlegung abzustimmen. Sein Antrag erhielt nicht die notwendige Mehrheit.

Ein anderes Bauvorhaben sorgte für eine weitere Diskussion. In seinem Bericht wies Bürgermeister Hans Jochen Oldenburg darauf hin, dass ein erster "Vorentwurf" für eine mögliche Turnhalle an der Schule erarbeitet wurde. Kritik gab es daraufhin von Matthias Maack, amtierender Vorsitzender des Sozial- und Kulturausschusses: "Ich verstehe nicht, warum den Stadtvertretern dieser Entwurf nicht vorgelegt wurde. Zwar ist der Bau Sache des Schulverbandes, aber dieser bekommt den Großteil seines Geldes von der Stadt und aus diesem Grund sollten wir den Entwurf zu sehen bekommen und ausführlich darüber sprechen." Davon hielt Bürgermeister Oldenburg scheinbar nicht viel. Seine Antwort: "Zu viele Köche verderben den Brei."

Eine Personalie zum Abschluss: Henry Wanzenberg wurde nach seiner erneuten Wahl zum Wehrführer der Stadt Rehna mit seinem Stellvertreter Ingo Schwartz vom Bürgermeister beglückwünscht und in das Ehrenbeamtenverhältnis berufen. Bereits im Vorfeld erhielt Wanzenberg Unterstützung aus den Reihen der Amtsfeuerwehren im Amt Rehna und wurde einstimmig zum Amtswehrführer gewählt.

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