Nachwuchsmotocrosser : Training unter der Sonne Spaniens

Hat immer ein Herz für Kinder: Sozialministerin Manuela Schwesig 2012 in der Schweriner Kita „Kirschblüte“ Foto: Jens Büttner
Hat immer ein Herz für Kinder: Sozialministerin Manuela Schwesig 2012 in der Schweriner Kita „Kirschblüte“ Foto: Jens Büttner

Nach 1800 Kilometern Fahrt kamen die drei Nachwuchsmotocrosser aus MV vor einigen Tagen endlich am Ziel ihrer Reise an. In der Nähe Barcelonas verbesserten sie ihre Fähigkeiten im Umgang mit den Motocrossmaschinen.

svz.de von
06. März 2013, 12:05 Uhr

Gadebusch | Nach 20 Stunden und 1800 Kilometern Fahrt kamen die drei Nachwuchsmotocrosser Timon Hanft (8/Gadebusch), Jan-Niklas Tieck (12/Börzow) und Philipp-Martin Wischnewski (Bendhof) vor einigen Tagen endlich am Ziel ihrer Reise an. Zusammen mit den Vätern und Trainer René Zimmermann hatten sich die Drei auf den Weg in die Nähe Barcelonas gemacht, um ihre Fähigkeiten im Umgang mit den Motocrossmaschinen zu verbessern (SVZ berichtete).

Dort wurden die Jungen nicht enttäuscht. Teilweise bis zu 20 Grad herrschten und sieben verschiedene Motocross-Bahnen warteten auf die Schüler, die sich durchaus eine schlechtere Variante vorstellen konnten, als ihre Winterferien hier zu verbringen. "Es war schon toll. Die Fahrt haben wir gut überstanden, dann etwas ausgeruht und los ging es auf die Bahn", erklärte der achtjährige Timon Hanft, der es kaum erwarten konnte, endlich den Staub der Strecke zu "schlucken".

Zwei Tage lang tobten sich die Drei aus und legten am Mittwoch die erste Pause ein. Eine Wanderung in die Berge rund um Lloret de Mar stand auf dem Programm, bevor es am Donnerstag, Freitag und Sonnabend wieder auf die Piste ging. Immer dabei: Trainer René Zimmermann. Der gab den Jungs wichtige Tipps, ihr fahrerisches Vermögen zu verbessern. "Das hat uns sehr geholfen. Schön, dass wir den Trainer dabei hatten", freute sich auch Tieck. Doch in ganz so guter Erinnerung dürfte der zwölfjährige Jan-Niklas Tieck den Trainer nicht haben, denn der griff bei einem Fehlverhalten des Schüler auch schon mal eiskalt durch. "René hat mich samt Motorradklamotten in den kalten Pool unseres Hauses geworfen, weil ich frech war", erzählte der davon wenig begeisterte Nachwuchsfahrer.

Doch der Börzower erholte sich schnell, war schon am nächsten Tag wieder auf der Piste und nutzte einen weiteren Trainingstag zur Endurofahrt quer durch das Land. "Es war schon genial. Bei uns meckert jeder rum, wenn Du mal auf seinem Acker oder so fährst. Hier sind wir überall rum gefahren, sogar aus Versehen durch eine Montainbike-Veranstaltung, doch alle haben uns zugewunken. Das ist schon ein tolles Gefühl", so der achtjährige Timon Hanft, der sein schönstes Spanien-Erlebnis im Anschluss an diese Enduro-Fahrt hatte. "Wir sind bis auf die Spitze des höchsten Berges gefahren und konnten den Sonnenuntergang beobachten. Das war super", berichtete der Steppke und hofft, die nächsten Winterferien wieder dort zu verbringen. "So haben wir schon mal Vorsprung, wenn sechs Wochen später die Wettkämpfe beginnen", hofft der Gadebuscher auf viele gute Platzierungen in diesem Wettkampfjahr.

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