Gadebusch mag Berliner : Traditionell in den Jahreswechsel

Andreas Klug und Verkäuferin Erika Kruse sind umgeben von tausenden Berlinern für den Jahreswechsel.
Andreas Klug und Verkäuferin Erika Kruse sind umgeben von tausenden Berlinern für den Jahreswechsel.

Der Berliner ist in Haushalten der Region nicht wegzudenken, wenn es um eine gelungene Silvesterfeier geht

svz.de von
31. Dezember 2016, 08:33 Uhr

Berliner gehören für die meisten am Silvesterabend auf den Tisch. Das auch Pfannkuchen, Krapfen oder Kreppel genannte Siedegebäck gibt es in zig Varianten: Gefüllt mit diversen Marmeladen, Pudding, Pflaumenmus oder Alkoholika wie Eierlikör. Außen versehen mit Puder- oder Kristallzucker bestreut, beziehungsweise Zuckerguss oder kakaohaltiger Fettglasur überzogen.

„Wir machen nur die klassischen Varianten mit Marmelade oder Pudding und dann mit Zucker bestreut oder glasiert“, sagt Andreas Klug. Man verzettele sich sonst, erklärt der Bäckermeister.

Seit 1985 sind die Klugs in Gadebusch, betreiben hier zwei Filialen. Zwei weitere Geschäfte sind in Rehna und Lützow, ein Verkaufswagen fährt die Städte Lübeck und Mölln an. „Gut 6000 Berliner haben wir seit gestern Abend gebacken, den Großteil auf Bestellung“, verrät der Firmeninhaber. Dafür haben neun Bäcker gut zehn Stunden in der Backstube gestanden. Haben den süßen Hefeteig mit Ei, Milch und Butter bereitet, Rohlinge geformt und anschließend in drei Backgeräten in siedendem Fett gegart - knapp 100 Stück pro Vorgang. Dann per Hand die Füllung gespritzt und die Ummantelung aufgebracht. „Silvester ist die Hauptzeit für Berliner, die Saison geht aber bis zum Faschingsende im Februar“, erklärt Andreas Klug. Vor der Scherz-Variante mit Senffüllung braucht sich übrigens bei ihm niemand zu fürchten - die fertigt er nur auf Bestellung.

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