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Spektakuläre Badewannen-Regatta : "Titanic" geht in Pokrent unter

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Zum 16. Mal lud die Pokrenter Frauensportgruppe zur Badewannenregatta auf dem Dorfteich ein. Bei schönstem Sonnenschein wurden die rund 800 Besucher mit 17 selbst gebauten Kreationen belohnt.

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erstellt am 19.Aug.2012 | 08:36 Uhr

Pokrent | Zum 16. Mal lud die Pokrenter Frauensportgruppe zur Badewannenregatta auf dem Dorfteich ein. Bei schönstem Sonnenschein wurden die rund 800 Besucher mit 17 selbst gebauten Kreationen belohnt. "Voll verpennt" paddelten da zum Beispiel vier junge Mädchen im Schlafanzug auf einer Luftmatratze los. Pia Klaiber und Jennifer Blodau flitzten mit ihrem orientalisch angehauchten "Fliegenden Wohnzimmer" so schnell davon, dass ihre Wasserpfeife vom Teppich flog.

Zum ersten Mal waren die "James-Bond-Agentinnen" Silke und Diana Reuter dabei. "Wir waren letztes Jahr Zuschauer und fanden die Idee so toll, dass wir jetzt mitmachen", erzählten sie. Mit einer Rettungsdecke verwandelten sie ihr Schlauchboot in ein "Golden Eye". Zum elften Mal machten Roland Kupsch, Dirk Minde, Maik Bendlin, Mirko Evers und Maik Baartz schon mit. Doch in diesem Jahr hat ihre bewährte Mischung aus Gewebe, Fliesenkleber und Bauschaum versagt. Ihr Piratenschiff mit dem Namen "Black Pearl" zerbrach gleich beim Start. Die eine Hälfte der Mannschaft fiel ins Wasser. Die andere nahm die Paddel in die Hand und schipperte mit halbem Boot los. Und das mit Erfolg, denn nach dem 2. Durchgang hatten die jungen Männer die schnellste Gesamtzeit und errangen bei den Erwachsenen somit den Sieg.

Bei den Kindern glänzte so manch ein kleiner Fahrer mit Papas Hilfe. So wie Oskar Setzekorn aus Gadebusch, dem sein Vater Ralf einen großen Traktor mit Schaufelrädern baute. Am schnellsten waren aber am Ende Marvin Schankin, Philipp Kaudasch, Kevin Bühning und Kevin Schapert auf ihrer "Seegurke".

Den meisten Applaus erhielt die Besatzung der "Titanic". Kapitän Andreas Nothnagel setzte mit Hilfe seiner Matrosen Rüdiger Krüger und Raimund Stenzel das nachgebaute Passagierschiff unter Dampf. Planmäßig brach es auch beim zweiten Durchgang an der Sollbruchstelle auseinander, als das Schiff mit dem eigens konstruierten Eisberg auf dem Dorfteich kollidierte.

Vorn in der Zuschauergunst lag auch das lebendige Boot. Arndt Griese ließ sich wie ein dicker Ballon mit Luftpolsterfolie umwickeln, trieb tatsächlich auf dem Wasser und Lara Wiegand paddelte rittlings auf seinem Rücken in richtig hohem Tempo mit dem Luftpolsterpaket los. Leider löste sich ein Teil der Folie, der Ballon kam ins Kippen und wurde den Rest der Strecke schwimmend gezogen.

Langweilig wurde es bei der 16. Pokrenter Badewannen-Regatta absolut nicht. Die Stimmung war bestens. Mit einer Tombola und einem Tanz am Abend wurde im Anschluss weiter gefeiert. "Ohne die Hilfe unserer Familien, insbesondere der Männer, würden wir das hier nicht alles schaffen", bedankte sich Ingrid Werner von der veranstaltenden Frauensportgruppe bei allen Helfern.

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