svz-serie : Tierärztin aus Leidenschaft

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Die Tierärztin Stefanie Bahr beantwortet heute die zehn Fragen der SVZ

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16. September 2015, 23:47 Uhr

Stefanie Bahr ist Fan der Band R.E.M., behandelt regelmäßig kranke Patienten im Roggendorfer Tierheim und möchte gerne eine Friedensnobelpreisträgerin kennenlernen. Heute beantwortet sie Redakteur Michael Schmidt

die zehn Fragen der SVZ.


Warum wollten Sie Tierärztin werden und wo haben Sie Ihr Studium absolviert?
Ich bin mit Tieren aufgewachsen und wollte gerne eine Beruf ergreifen, bei dem man Mensch und Tier gleichermaßen helfen kann. Mich reizt die Vielseitigkeit der Patienten und Ihrer Besitzer. Mein Grundstudium habe ich in Berlin absolviert. Den Abschluss habe ich dann in Hannover gemacht.
Haben Sie auch eigene Tiere Zuhause und was ist Ihr Lieblingstier?
Meine Eltern haben Pferde, mein Mann und ich hatten immer Hunde und Katzen. Leider mussten wir auf tragische Weise vor ca. 1 Jahr von unseren Hunden und dem Kater Abschied nehmen. Meine Lieblingstiere sind jedoch Schafe und Rinder; nur die passen nicht so gut auf die Couch!
Wer waren bislang Ihre kleinsten und größten Patienten?
Der Kleinste war ein Meerschweinchen, der Größte ein ausgewachsener Charolais Zuchtbulle mit mehr als einer Tonne Gewicht.
Wo auf dieser Welt würden Sie gerne mal als Tierärztin arbeiten und welches Tier unbedingt behandeln wollen?
Ich könnte mir vorstellen mal Herdenbetreuung bei Alpakas in Lateinamerika durchzuführen.
Wen möchten sie unbedingt einmal kennen lernen und wieso?
Naja unbedingt ist vielleicht utopisch, aber ich würde gern mal der Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai begegnen. Mich fasziniert ihr Engagement für die

Schulbildung aller Kinder (besonders der Mädchen), ihr Mut sich gegen die Taliban zu äußern und die Kraft, mit der sie sich nach dem Attentat zurück ins Leben kämpfte. Ich denke von so einer Person kann man viel lernen.
Womit haben sie eigentlich Ihr erstes Geld verdient und wofür haben Sie es ausgegeben?
Mein allererster Job war mit 15/16 soziale Betreuung im Seniorenheim. Das lief nach der Schule und in den Ferien. Ich habe gepuzzelt, zugehört, Geschirr abgeräumt und bin spazieren gegangen. Das Geld ging teenagertypisch komplett für Klamotten, Disco und CDs drauf.
Welchen Traum möchten Sie sich unbedingt verwirklichen?
Ich träume schon lange vom eigenen Haus. Perfekt wäre es, wenn wir etwas finden, dass mir und meinem Mann gefällt und noch Platz ist für eine eigene Praxis.
Wer ist Ihre Lieblingsband und welches Lied davon begeistert Sie?
Da mag ich mich gar nicht so festlegen, weil ich einen richtigen Queerbeet - Musikgeschmack habe. Echter Fan bin ich von R.E.M. und "It's the End of the World" ist in meinen Augen deren beste Nummer.
Welches Lebensmotto möchten Sie unseren Lesern mit auf den Weg geben?
Bleib dir selber treu und verliere nicht dein inneres Kind! Mit Ehrlichkeit und Humor kann man so manche Türen öffnen.
Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen?
Hmm, genau diese Fragen gingen ja nur an einen Berufskollegen... aber wenn ich es mir wünschen könnte, dann wären es 10 Fragen an einen der Lehrer des Jahres in MV.



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