Gadebusch : Tief „Sebastian“ schockt Autofahrer

In der Stadt Grevesmühlen begrub ein Baum mehrere parkende Autos unter sich. Verletzt wurde niemand.
1 von 2
In der Stadt Grevesmühlen begrub ein Baum mehrere parkende Autos unter sich. Verletzt wurde niemand.

Mehrere Fahrzeuge wurden während des Sturmes beschädigt. Ein Autofahrer in Rehna musste ins Krankenhaus

von
14. September 2017, 18:00 Uhr

Das Sturmtief „Sebastian“ hat Feuerwehren in Nordwestmecklenburg in Atem gehalten und 640 Wemag-Kunden im Dunkeln sitzen lassen. Grund war ein Stromleitungsriss an der Vietlübber Chaussee im Bereich Gadebusch. Gestern früh gegen 8.56 Uhr war für sie die Stromversorgung wieder hergestellt. In der Nacht zum Donnerstag war die Leitung durch Tief „Sebastian“ gekappt worden.

Gefordert waren wegen des Herbststurmes auch die Feuerwehren in Nordwestmecklenburg. Allein die Wehren aus Rehna und Gadebusch rückten zu insgesamt 14 Einsätzen aus. In einem Fall wurde ein 73-jähriger Autofahrer leicht verletzt, als am Bülower Tor in Rehna ein Ast auf den fahrende Wagen krachte. Rettungskräfte brachten den Mann in ein Krankenhaus. Seine Beifahrerin wurde vor Ort behandelt. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehrere tausend Euro.

Fassungslosigkeit herrschte in Grevesmühlen. Dort hat ein umgestürzter Baum gleich mehrere parkende Autos unter sich begraben. Außerdem krachte eine Linde auf das Dach eines Mehrfamilienhauses. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Um die Schäden von Sturmtief „Sebastian“ zu beseitigen, waren Gadebuscher Feuerwehrleute bis gestern früh 3 Uhr im Einsatz. „In einem Fall konnten wir aufgrund der Windstärke die Drehleiter nicht einsetzen“, sagt Gadebuschs Wehrführer Sebastian Otto. „Das war der bisher größte Herbststurm in diesem Jahr“, so Otto. Nach seinen Angaben waren die Feuerwehrleute unter anderem zwischen Neuendorf und Wakenstädt, in Meetzen sowie im Bereich Lützow im Einsatz. Die Feuerwehrleute aus Rehna waren im dortigen Stadtgebiet, auf der B104 sowie in Nesow gefordert. Dabei mussten sie auch Wahlplakate einsammeln, die „Sebastian“ durch die Luft gewirbelt hatte.

Auch Feuerwehrleute aus Lützow musste ausrücken. Äste waren oder drohten auf die Straße zu krachen. Drei Mal waren die Lützower wegen „Sebastian“ im Einsatz.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen